Abschnitt.  Anwesensübergabe 1919.

Im November 1918 waren in allen Gemeinden, Heimkehrerfeste. Auch in Altmühlmünster wurde ein solches gefeiert. Einen Tag später gingen Josef Bachhuber und ich auf den Kühberg zu Waldarbeiten. Auf halber Höhe schreit Johann Lindl ich soll noch mal herunterkommen, er hat mir was Wichtiges zu sagen. Ich ging noch mal herunter und er sagte mir, ob ich eine bestimmte Person (ich nenne nur den Namen nicht) nicht heiraten würde. Ich drauf: ich hab sie ja noch gar nicht gesehen, was will ich denn da schon sagen. Meine Mutter wurde inzwischen bearbeitet und auch mein Vater. Ich war auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen mit meinen zwei Angebeteten zu einem stumpfsinnigen, willenlosen Kerl geworden und ließ mit mir alles geschehen. Meine Mutter sagte immerfort: man dürfte es sich zur Ehre schätzen, wenn man aus einem solchen Hause eine Frau hereinbekommt und so weiter. Also ging ich zu meinen Kameraden. Also dieses Mädel soll ich heiraten? Damit ich auch etwas sagte gab ich ihr zu bedenken, dass ich meine, ich sei noch gar nicht reif genug zum heiraten. Ach geh, meinte sie: „A' solchas Mannsbuid und net reif genug, lass di doch net auslacha“. Geküsst habe ich sie nicht und sie schrieb das meiner Schüchternheit zu. Das habe ich später erfahren. Jedenfalls aber brachten sie es soweit, das heißt meine Eltern und ihre Bearbeiter, dass ich am Sylvesterabend 1918 - 1919 Verlobung mit ihr feierte. Etwa um halb Elf Uhr abends ging ich heim. Als ich heimkam waren meine Eltern noch auf und wie ich nicht Feuer und Flamme war, wie sie es sich vorgestellt hatten, machte sich mein Vater seine eigenen Gedanken, welche er am Neujahrstag 1919 folgendermaßen von sich gab. Wenn er (also ich) diese nicht heiraten will, dann soll er doch eine andere heiraten. Dann hat er wenigstens eine Frau, an welcher er eine Freud hat, von mir aus hat's dann um 3000.00 Mark weniger als diese. Das sagte er zur Mutter noch im Schlafzimmer und meine Schwester sagte es mir. Jetzt kommt er daher, wenn er doch gestern so gesprochen hätte, aber mein Entschluss war schon gefasst. Um keinen Preis der Welt heirate ich sie, ich kannte ja jetzt die Meinung meines Vaters, lieber gehe ich auf und davon und Gott sei Dank, ich heiratete sie nicht. Am nächsten Sonntag kam ein Mann aus Paulushofen und fragte bei uns an, ob meine Schwester ihn heiraten würde. Ich sagte zu, ihm: “Wenn wir nächsten Sonntag nach Paulushofen kommen, dann wird es jedenfalls was werden, wenn nicht, dann braucht er nicht weiter warten“. Ich beriet mich nun mit meiner Schwester und sagte: „Wenn mich die Bäcker Anna heiratet, dann kann sie daheim das Anwesen übernehmen. Ich ging also abends während der Futterzeit zu mein Annerl und fragte sie, ob sie mich heiratet oder nicht, sie fiel mir wortlos um den Hals und jetzt hatte ich sie trotz aller Irrfahrten noch mein eigen nennen dürfen.
Wir waren zwar ein paar Jahre recht "notig", denn wir mussten mit 9.000.00 Mark übernehmen, dazu war das Feld verpachtet und hatten somit nur die halbe Ernte im kommenden Sommer, aber wir freuten uns wie kleine Kinder und trugen unsere Not gemeinsam und der liebe Herrgott gab seinen Segen dazu. Am 30. Januar 1919 wurde notariell das Anwesen verbrieft und am 24. Februar 1919 heirateten wir. Etwa vierzehn Tage zuvor gingen wir, Anna und ich auch nach Schamhaupten und luden Annas Mutter und Bruder Xaver zur Hochzeit ein. Dieses Fortsein benutzte nun eine Frau aus Altmühlmünster und ging zu Großvater Gerstner und sagt: “Gebt's doch den euer Anwesen nicht, der wo sonst gar nichts kann als s'Posthörnd'l blasen, der verkauft ja jetzt schon eure Küh und so weiter“.
Als wir von Schamhaupten heimkamen saßen Großvater und Großmutter da wie ein Häuflein Elend und keines sagte ein Wort auf unsern Gruß. Das warum, war bald geklärt. Diese Frau gönnte das Anwesen weder der Anna noch mir. Es war eben purer Neid und ausgerechnet so oft bei dieser Frau in ihrem Stall eine Kuh kalbte, sagte sie schon 14 Tage vorher: „Bist dahoam, a'Kuh ham ma auf der Zeit und wennst halt du da bist, na moan i' as fehlt scho nix mehr“. Wie schon mein Vater, so konnte auch ich mir besonders gut in diesen Dingen helfen und heute noch mit meinen fast 75 Jahren kann mir in punkto Geburtshilfe im Rinderstall keiner das Wasser reichen, das heißt, wenn irgendwo ein schwerer Fall ist, dann wird eben der Schaumann geholt und dann geht es eben. Nicht mit Gewalt, nein dann fehlt es eben an der normalen Geburtslage. Wenn mir der Platz bis Seite 191 noch reicht, dann werde ich meine hauptsächlichen Fertigkeiten auf diesem Gebiet noch beschreiben. Wir hatten insgesamt 36 Hochzeitsgäste und zum Hochzeitsmahl vierzig Pfund Rindfleisch, ein Schwein mit einhundertdreißig Pfund, sowie ein Kalb mit einhundertzwanzig Pfund.
Da konnten wir schon Hochzeit halten. Am Hochzeitstage waren von der Übergabesumme von 9.000.00 Mark, 4.500.00 Mark zur Zahlung fällig. Um 500.00 Mark lösten wir den Großvater die vorhandenen Kramerladensachen ab und weil bei der notariellen Verbriefung bestimmt wurde, dass die Restsumme von 4.500.00 Mark als erste Hypothek eingetragen wird, wurde es eben eingetragen. Als einen tragischen Fall ist es zu bezeichnen, dass Großvater Gerstner nachdem der Herr Notar Leibert etwa um 9.00 Uhr auf  d`Nacht fort war, um 11.00 Uhr ihn der Schlag rührte und er kein Wort mehr sprechen konnte. Er hat sich aber wieder so gut erholt, dass er unsere Trauzeugen in der Kirche machen konnte. 18 Tage nach unserer Hochzeit starb er. R. I. P.  An landwirtschaftlichem Inventar hatten wir zwei Wagen mit hölzernem Bifangpflug, eine hölzerne Egge, eine alte Windfege mit der eingravierten Jahreszahl 1830 und eine alte Handdreschmaschine. Das war alles. Im ersten Jahr kauften wir also einen Eberhardtpflug und eine Brettegge.
Im zweiten Jahr einen Häufelpflug und Kultivator. Im dritten Jahr die Schrotmühle, 1922 dann einen 3 P.S. Benzinmotor und eine Dreschmaschine. Zur Schrotmühle kam 1921 noch ein Göpelwerk. 1923 kauften wir die zwei Ackerspitzen am Baumacker. 1924 bauten wir den Stadel und Stall das erste Mal, dann kauften wir die große Wiese, den Garten vor der Haustüre, zwei Kreissägen, eine davon nach eigener Zeichnung, die Rundstabmaschine mit verschiedenen Messerköpfen hinzu, die Hobelbank, den Elektromotor und so weiter und so fort. Nebenbei fünf neue Weißdecken (Blafondecken) und Fußböden, den Kamin und Küche gebaut, den Backofen und die Jauchengrube, den Hausgang, er war vorher gewölbt und niedrig, den Hühnerstall. Das musste alles so nebenbei gemacht werden. Ich musste nämlich alle Tage in die Maurerei gehen und Mutter war mit ihren Kindern und ihrer Arbeit allein. Ich muss sie heute noch bewundern wie sie damit fertig wurde. 26 Betten und 26 Kissen hat sie nebenbei noch bereitgestellt.  Für fünf Mädl die verheiratet sind je zwei Ober- und Unterbetten und zwei Kopfkissen, für Sepp ein Ober- und Unterbett und zwei Kopfkissen. Ist das nicht eine bewundernswerte Leistung. Dazu haben wir der Lina, der Babettl und auch der Walli ihre Hochzeitsschweine geliefert und so weiter, so notig wir auch anfangen mussten. Als wir 1924 unseren Stadel und Stall umbauten sagte ein Mann von Altmühlmünster: der verreckt ja doch, das heißt, der wird ja doch vergantet und wenn ich dann im Herbst nach dem fertig ackern meinen Pflug mit Ölfarbe wie neu anstrich und kam dieser Mann grad vorbei, dann knurrte er: „So wird schon wieder auf'n B'schiß hergerichtet“. B'schiß, aber kommt von bescheißen und sollte jedenfalls soviel heißen wie etwa: da schau hin, der Schaumann hat einen neuen Pflug. Ich ließ eben meinen Pflug nicht verrosten und das war diesen Leuten auch schon ein Dorn im Auge. Als ich dann mit dem Rechen machen anfing, musste ich zunächst alles mit der Hand machen. Spätestens um halb drei Uhr stand ich auf und bis um sechs Uhr in der Früh musste ein Dutzend Rechenhaupt geschnitten und mit der Brustbohrmaschine gebohrt sein. Zu einem Dutzend Heurechen musste ich den Bohrer etwa  4800 Mal drehen und zu 156 Zahnlöchern die Zähne durchschlagen, rund 5000 Hammerschläge machen. Wenn ich sechs Dutzend fertig hatte, fuhr ich dann nach Mühlbach, Albertshofen, Schweinkofen. Da waren 72 Stück verhausiert und ich brachte 40.00 Mark heim. Die zweite Tour ging dann nach Gundelfing, Jachenhausen, Otterzhofen, die dritte Tour Flügelsberg, St. Gregor, Perletzhofen, die vierte Tour Obereggersberg, Georgenbuch, Harlanden, Oberhofen und Untereggersberg und so weiter. Nach Zell, Wolfsbuch und Arnbuch, nach Thann und Thannhausen lieferte ich meine Rechen, Sensenwürfe, Wachler, Getreide- und Streurechen. Sogar bis nach Laimerstadt, Lobsing, Ried und Tettenwang wurden sie geholt. Als ich diese Mengen mit der Hand einfach nicht mehr herstellen konnte, kaufte ich mir Maschinen. So konnten wir die restlichen 4.500.00 Mark auch noch vor der Inflation bezahlen. Onkel lieh diese 9.000.00 Mark seiner Stieftochter, diese baute sich ein Haus dafür und als die 9.000.00 Mark sechs Eier wert waren, zahlte diese Stieftochter, diese 9.000.00 Mark heim, das heißt, man bekam eben dann dafür soviel Geld, nicht mehr. So sah eben die Inflation aus.
Unsere Vorfahren auf unserm Anwesen.
Großvater Gerstner stammte vom Wirtsanwesen ab und Großmutter war eine geborene Schaumann. Sie war in Altmühlmünster geboren. Ihr Vater war Schreiner und zog nach ihrer Geburt nach Wolfsbuch und heiratete dort die Schaumann Lina. Auch die Schaumann von Kirchbuch stammen von ihm ab. Großvater war geboren am 02. März 1830 und starb am 14. März 1919. Großmutter war geboren am 13. Juli 1837 und starb am 16. März 1929. Im Jahre 1916 konnten sie ihr 50jähriges Hochzeitsjubiläum feiern. Großmutter lebte also etwas über zehn Jahre und hat unseren Kindern viel Gutes getan, indem sie diese beaufsichtigte. Sie war eine liebe, stille Frau vor der ich noch heute, als alter Mann, Hochachtung habe. Vater hätte ja manchmal überhaupt nichts tun können, wenn Großmutter nicht bei den Kindern gewesen wäre.

 Unsere Familie

Geboren am:

Katharina

16.01.1920

Karolina

16.11.1921

Anna

16.11.1921

Josef

15.11.1922

Konstantin

30.08.1924

Barbara

25.10.1925

Adelheid

30.01.1931

Walburga

04.08.1935

Franziska

07.11.1940

 

 

Die Katharina und die Franziska gingen ins Kloster nach Mallersdorf. (Seite 120)
Die Katharina ist Oberin S.M. Sola in Nkandla Zululand/Sonte Afrika.
Die Franziska ist S.M. Michaelis in Kreiskrankenhaus Dachau.
Die Karoline ist in Altmühlmünster,
die Anna und Barbara in Mendorf,
die Adelheid in Pondorf,
die Walburga in Laubhof verheiratet.
Der Konstantin ist in Rußland vermisst und Josef hat unser Anwesen übernommen.An Enkelkindern haben wir zunächst fünfzehn, doch werden es vielleicht 16 oder 17.Alles weitere: Gott befohlen.
0. Abschnitt.
Besondere Vorkommnisse und Ereignisse während meines Lebens.
An besonderen Vorkommnissen und Ereignissen ist mein Leben gewissermaßen reich. Schon meine Geburt war insofern eigentümlich, weil ich meiner Mutter sozusagen als Geburtstagsgeschenk in die Wiege gelegt wurde. Meine Mutter ist bekanntlich am 14. September und ich am 13. September geboren. Also ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter. Ausgerechnet am 13. September 1916 mussten wir von unserem neuen Geläute zwei Glocken abliefern. Als dann der Krieg aus war, kaufte Herr Pfarrer Haunschild in Benehmen mit mir als Kirchenpfleger zu der noch vorhandenen großen Glocke, eine zweite dazu. Im Jahre 1920 war es, das genaue Datum weiß ich aber hierüber nicht. Am 18. April 1929 wurde durch den Absturz eines rund 60 Zentner schweren Felsen das Haus Nr. 15 in Altmühlmünster beschädigt.
Beim Anprall des großen Steines an die hintere Dachgaupe (Dachplatten) wurde ruckartig das ganze Schieferdach (Steindach) auf die Straße herunter geschleudert. Die beiden Hausflurmauern wurden nach rechts und links eingedrückt und was noch an Mauerwerk stand war gebrochen und voller Risse. Vom 08. - 20.09. 1929 wurde es dann wieder aufgebaut. Als Maurer waren tätig: Michael Schaumann, Johann Schlagbauer, Georg Templer von Zell und Martin Reigl aus Meihern. Zimmerleute: Michael Ebenhöch und sein Sohn Andreas. Handlanger Josef Lehmeier vom Fischhof. Dieses Ereignis machte auf den damaligen Besitzer Michael Beer einen so erschütternden Eindruck, dass er sich am 02.07.1929 in Dietfurt von der Eisenbahn überfahren ließ. Im Jahre 1907 wurde unser Schulhaus neu gebaut. Von 1912 - 1913 wurde unsere Parrkirche erweitert und der Turm neu gebaut. Am 13. September 1950 also auch an meinen Geburtstag kam unser jetziges Geläute und am 14. September 1950 wurden diese Glocken auf den Turm gezogen. Als erstes amtliches Läuten mussten sie der Blauhofbäurin Katharina Riepl zu ihrer Beerdigung läuten. 1941 mussten wir die große Glocke und die dazu gekaufte Glocke, im zweiten Weltkrieg abliefern. Nun war nur mehr das kleine, vom Kloster noch herstammende Glöckerl da. Damit man aber unterscheiden konnte, ob's das erste läutete oder zam, holten wir der Einfachheit halber eine Glocke vom Deisinger Kirchturm.  Das Klosterglöckerl hängt übrigens auf dem Meiherner Kirchturm und wurde von mir, Michael Schaumann und Martin Mayer Hsnr. 7 in Altmühlmünster, am Freitag den 20.September 1950 dort eingebaut. Meihern musste auch eine Glocke abliefern und weil eben Meihern zum neuen Geläute der Pfarrkirche mitzahlte, bekamen sie dafür das Klosterglöckerl, es ist das tiefklingende dort und stimmt in A. Am gleichen 20. September 1950 wurde dann das Deisinger entliehene Glöckerl auch wieder von mir einmontiert. Am 10. März 1910 hat mein Vater die Eggmühle eingetauscht. Am 30. April 1919 wurde von meinen Eltern ihr Anwesen, die Eggmühle, an meine Schwester Katharina notariell übergeben. Am 26. Januar 1938 war ganz Europa in ein rotes Licht getaucht. Der Himmel grollt, schrieb irriger Weise die Bayrische Ostmark, zu dieser Naturerscheinung. Er hat wirklich gegrollt, wir haben es bitter erfahren müssen. Von 1939 - 1945
und der Himmel hat sie alle hinweggefegt samt ihrem tausendjährigen Reich und samt der Bayr. Ostmarkzeitung. Sollte jemals dieses Büchlein in Druck erscheinen bitte ich, diese Zeitungsausschnitte mit allem drum und dran mit abzudrucken.Am 20. März 1957 haben wir, Michael und Anna Schaumann unser Anwesen Altmühlmünster 9 1/2 an unserem Sohn, Josef Schaumann notariell übergeben und verbrieft. Wir bewirtschafteten also unser Anwesen 38 Jahre und 49 Tage.
Am Montag den 13. März 1961 war Hebauf beim neuen Stadel. Am Samstag den 10. Juni 1961 abends 20.00 Uhr war das Dach fertig. Am Samstag den 17. Juni 1961 die erste Fuhre Kleeheu im neuen Stadel eingebracht. Am 18. August 1961 wurde in der neuen Futterkammer zum ersten Mal Futter geschnitten. Am Donnerstag den 24. August 1961 wurde unser Vieh in den neuen Stall einquartiert. Am 18. Juni 1964 die Gefriertruhe zum ersten Mal gefüllt. Am 03. April 1961 wurde der neue Hochaltar in unserer Pfarrkirche eingebaut.
Im Jahre 1946 wurde die Gemeinde Altmühlmünster mit der Gemeinde Meihern zusammengelegt.
Im Frühjahr 1947 grub ich drunten im Obstgarten einen Apfelbaumwurzstock heraus, da fährt drüben auf der Straße eine schwarze Limousine herauf. Ich dachte: da sitzt auch kein notiger drin und bis ich mich umschaute, hielt diese Limousine schon hinter mir. Da ging die Wagentüre auf und der Kurierfahrer des Landratsamtes kommt auf mich zu und sagt: Sie waren doch früher Bürgermeister von Altmühlmünster, der Herr Landrat Hitzelberger wünscht sie zu sprechen. Ich ging also zum Auto, zum Herrn Landrat und es entwickelte sich folgender Dialog.“ Grüß Gott Herr Landrat, mein Name ist Michael Schaumann, ich war früher Bürgermeister von Altmühlmünster, was wünschen der Herr Landrat von mir“? „ Na ja, jedenfalls haben sie sich schon gut eingelebt in diese Gemeindezusammenlegung und da möchte ich einmal ihre Meinung hören darüber.“ „Wenn der Herr Landrat das wünscht, werde ich nicht hinterm Berg halten und meine Meinung auch unverblümt sagen. Altmühlmünster war schon um das Jahr Achthundert von Benediktinern besiedelt, war also schon vor mehr als 1000 Jahren Mittelpunkt der Seelsorge, der Schule und somit auch der Verwaltungsmittelpunkt. Als dann im Jahre 1875 die Standesämter beschlossen und mit dem 01. Januar 1876 ihre Tätigkeit begannen, war Altmühlmünster der Sitz eines Standesamtes mit Einschluss der Gemeinden Deising und Meihern, Flügelsberg, St. Gregor, Arnsdorf, Hallenhausen, Griesstetten, Einsiedel, Laubhof, Ambergerhof und Mühltal und da geht man nun her und legt diese uralte Gemeinde mit Meihern zusammen, ohne jegliche Abstimmung der wahlberechtigten Einwohnerschaft, deshalb empfinde ich und mit mir mindestens 99 % der Abstimmungsberechtigten, diese Zusammenlegung als ungehörig. Zurücksetzung und Benachteiligung unserer Gemeinde Altmühlmünster. Es wäre weniger ärgerlich, wenn die neu entstandene Gemeinde aus diesen Gründen  Altmühlmünster geheißen hätte. Das ist der moralische Standpunkt den ich vertrete.“ „ Ich danke schön Herr Greiner“, sagte nun der Herr Landrat und ich drauf: "Bitte Herr Landrat, ich habe Ihnen Eingangs unserer Unterhaltung meinen Namen genannt, so dass eine Täuschung in der Person ausgeschlossen scheint, wenn Sie mit den Herrn Greiner sprechen wollen, dann sind sie an den Unrechten geraten, mein Name ist Schaumann“. „Ja ich weiß, ich hab mich bloß versprochen“. Ich sprach dann weiter: „Der Sinn dieser Gemeindezusammenlegung sollte jedenfalls eine Verwaltungsvereinfachung mit sich bringen. Das Gegenteil ist's geworden. Ich muss vorausschicken, dass ich über unserm jetzt amtierenden Bürgermeister Werner, Meihern weder persönlich, noch Verwaltungsgemäß etwas auszusetzen habe. Der Verwaltungsbereich dieses Mannes ist aber derart groß, dass er ihn mit besten Willen nicht überschauen kann. Nennen wir zum Beispiel nur das Kapitel Wegebau“. " Ja darüber wollte ich sowieso mit Ihnen sprechen." „Bitte Herr Landrat, was wollten Sie diesbezüglich von mir erfahren.  Ja, wenn Sie schon so interessiert am Wegebau sind, wie kommt es dann, dass dieses Straßenstück von Thann nach Zell sich in einem derart schlechten Zustand befindet, dass es kaum noch passierbar ist. Nichts leichter als hierüber eine Erklärung.
Während des Krieges musste auch der Forstagrar große Mengen Holz einschlagen, die Fuhrunternehmer, die dieses Holz zur Abfuhr brachten, haben erstens riesige Fuhren aufgeladen, halbe Fuhren um ihre Bremsen zu schonen hinten angehängt, die Straße heruntergeschleift und dadurch die ganze Fahrbahn aufgeraut und ausgehöhlt und die durchmarschierenden, alliierten Panzer haben dann diesem Straßenstück den Todesstoß versetzt, da kann weder ich, noch mein Nachfolger im Amt zur Rechenschaft gezogen werden. Und übrigens  habe ich nachweisbar den Arbeiter Johann Engl alljährlich länger als 16 Wochen gerade an diesem Straßenstück beschäftigt. Schließlich muss jeder Gemeindebürger, ob Sommer oder Winter auch einmal zum Bürgermeister kommen. Glauben Sie denn Herr Landrat, dass dieses dann etwa zur Erntezeit eine Verwaltungsvereinfachung darstellt, wenn etwa Leute von  Laubhof, Ambergerhof oder Mühltal nach des Tages Mühe nach Meihern müssen. Für die Behörden ja, aber für uns Bauern und Landwirte nein. Das ist meine Meinung über die Verwaltungsvereinfachung. Zur wirtschaftlichen Sache ist noch zu sagen, dass Altmühlmünster und Deising sowieso zu einem Stier- und Eberhaltungsvertrag aufeinander angewiesen sind. Wo ist denn dann hier eine Verwaltungsvereinfachung abzusehen? nirgends. Wir verlangen deshalb eine freie mit Stimmzettel durchzuführende Abstimmung über diese Gemeindezusammenlegung und die Rückgabe aller früheren Rechte einschließlich des Standesamtes“. Ich machte noch einen Bückling, der Herr Landrat Hitzelberger schlug die Wagentüre zu und fuhr davon. Ich schrieb am 16. Juni 1947 einen Einspruch an das Bayrische Staatsministerium des Innern in München mit folgendem Wortlaut. Altmühlmünster den 16. Juni 1947 An das Bayrische Staatsministerium des Innern in München. Betreff: Rückgliederung der Gemeinde Altmühlmünster, Landkreis Riedenburg
Als im Jahre 1946 die Gemeinde Altmühlmünster im Zuge der Zusammenlegung in die Gemeinde Meihern aufgegangen war, löste diese Maßnahme eine lebhafte Unruhe unter den Gemeindemitgliedern aus. Einwände verschiedener Art wurden seitdem geltend gemacht, welche diesem Entschluss nicht nur als wenig zweckmäßig, sondern auch als Zurücksetzung und Benachteiligung empfinden ließen. In einer mehr als tausendjährigen, ruhmreichen und ehrenvollen Tradition hat die Gemeinde Altmühlmünster die Fähigkeit der Selbstverwaltung bewiesen. Schon die Tatsache allein, dass diese Gemeindezusammenlegung nationalsozialistischen Ursprungs ist, dürfte genügen, unseren feierlichen Einspruch dagegen wiederholt zu erheben und zu rechtfertigen. Wir wollen schon aus diesem Grunde nicht für alle Zeit, samt unseren Kindern und Kindeskindern an diese nationalsozialistische Schmach erinnert werden. Meihern's Einwendungen dagegen dürfen sich erübrigen, denn solche wurden dem Staatsministerium des Innern bereits ausführlich unterbreitet. Es kann aber in dieser für so überaus wichtigen Sache nicht einfach darauf verzichtet wurden, auch noch die nachstehenden angeführten Tatsachen in Erwähnung zu bringen. Altmühlmünster war schon um das Jahr Achthundert von christlichen Benediktinern besiedelt. Es war also schon vor tausend Jahren, Mittelpunkt der Seelsorge und Schule und somit auch Verwaltungsmittelpunkt. Als ferner im Jahre 1875 die Standesämter errichtet und mit dem 01. Januar 1876 ihre Tätigkeit begonnen, wurde Altmühlmünster der Sitz eines Standesamtes mit Einschluss der Gemeinden Deising und Meihern, mit den dazugehörigen Weilern und Einöden. Ferner waren die Ortschaften Arnsdorf, Hattenhausen und Griesstetten miteinbezogen. Ein unbestreitbarer und beachtlicher Beweis seiner langjährigen Verwaltungsselbstständigkeit. In feierlicher Weise erheben wir im Namen aller Gemeindeangehörigen noch Mal Einspruch gegen die Zusammenlegung; unserer Gemeinde Altmühlmünster mit Meihern. Ferner verlangen wir eine freie Abstimmung mittels Wahlzettel für alle Stimmberechtigten von Altmühlmünster, sowie die Rückgabe aller  früheren Rechte einschließlich des Standesamtes und bitten das Bayrische Staatsministerium des Innern um alsbaldige diesbezügliche wohlwollende Entschließung.Hochachtungsvoll
für die Gemeinde Altmühlmünster Michael Schaumann
Im Jahre 1947 bekamen wir Elektrizität, Licht und Kraft. Den Transformator in Laubhof habe ich mit meinen Sohn Josef gebaut. Josef Laurer hatte Handlangerdienste geleistet.
Am 13. September 1963 also an meinem Geburtstag und ausgerechnet um 5.00 Uhr zu meiner Geburtsstunde war droben am Wasserreservoir  Eröffnung und ein Weiheakt mit Ansprachen. Die Wasserleitung wurde eröffnet.
Am Freitag den 24. April 1964 wurde in Altmühlmünster mit der Straßenteerung begonnen und am 30. April 1964 war die Straße fertig geteert.
Am Montag den 27. April 1964 'wurde erstmals über den neuen Transformator, Strom bezogen und zwar um 15.00 Uhr (neue Trafostation in Altmühlmünster).
Im Jahre 1962 wurde die Orgel elektrifiziert, die Kirchenstühle mit den Seitengängen angebracht und alle Heiligenfiguren neu gefasst.
 Im Oktober 1964 wurde noch die Kanzel in der Pfarrkirche renoviert.
Elfter Abschnitt.
Nationalsozialistische Epoche. Bedeutungsvoller Zeitabschnitt. Hier will ich nur von allgemeinen Dingen berichten.
Ich persönlich wurde bei der ordentlichen Bürgermeisterwahl am 08. Dezember 1929 zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Altmühlmünster gewählt und habe dieses Amt am 01. Januar 1930 übernommen. Dabei kam ich öfters auch zum Kettner in Riedenburg und bestellte dort benötigte Formblätter. Da kam ein Kanzleibote vom Amtsgericht oder Notariat, das weiss ich nicht genau und verlangte 38 bestimmte Formblätter. Das bedienende Fräulein griff mit der einen Hand ans Herz und mit der anderen an das Kinn und der Mund blieb ihr halbwegs offen. Ja, Fräulein sagte der Beamte: Sie haben schon richtig gehört, es sind nämlich zurzeit acht und dreissig landwirtschaftliche Betriebe zur Zwangsversteigerung angemeldet. Auf Seite 113 die letzten sechs Zeilen, habe ich bereits auf leichtsinnige Bauern hingewiesen. Dadurch war für den Nationalismus, Wasser für seine Mühlen gegeben. Doch von den Altmühlmünsterern wurde Hitler nicht in den Sattel gehoben. Da ging ich etwa 14 Tage vor der letzten Reichtagswahl, welche zur so genannten Machtübernahme führte von Deising, von der Arbeit heim, dabei begegneten mir in Höhe der Eggmühle zwei uniformierte S.A. Männer, übrigens die ersten die ich bis dahin gesehen hatte und sie klebten an alle Scheunentore Aufrufe für die kommende Reichtagswahl. Ich war damals Vertrauensmann der Bayr. Volkspartei und ich meldete meine Wahrnehmung an das Kreissekretariat der Bayr. Volkspartei in Regensburg, Weißenburgerstraße 5 mit der Bitte, mir einen tüchtigen Parteiredner zu schicken. Meiner Bitte wurde stattgegeben mit dem Hinweis ich soll für den fraglichen Abend einen Mietvertrag abschließen, so dass wir ein Hausrecht haben, denn es sei zu befürchten, das die S.A. die Versammlung eventuell zu sprengen versucht. Durch die Versammlung konnte ich erreichen, dass Altmühlmünster keine einzige Stimme für den Nationalismus abgab.
 Altmühlmünster war also schon von Anfang an als schwarz verschrien. Dennoch wurde ich auch Mitglied der N.S.D.A.P. und das ging folgender massen: Es kamen drei Beauftragte der Kreisleitung und weil ich nicht daheim war, beauftragten sie meine Frau, mich holen zu lassen. Als ich heimkam sagten sie zu mir: „ Herr Bürgermeister für Sie wird's nun auch allmählich Zeit, dass Sie sich in die Partei aufnehmen lassen“. „Deswegen hättet ihr mich nicht holen lassen brauchen, weil ich das nicht tue“.“ Warum wollen sie sich dann nicht in die Partei aufnehmen lassen“.
 „Weil das Nationalsozialistische, Irrlehren enthält, denen ich nicht zu stimmen kann“.“ Als Bürgermeister dürfen Sie aber doch schon wissen, dass inzwischen sämtliche Parteien aufgelöst und verboten worden sind“. „Ja das weiß ich, ich weiß aber nicht welchen Zweck die nationalsozialistische Partei dann noch erfüllt“.“ Wenn sie es nicht wissen sollten, dann sagen wir es ihnen. Die N.S.D.A.P. ist die Trägerin der Staatsgewalt.  Wenn sie sich nun nicht entschließen können, der Partei beizutreten sehen wir uns veranlasst, die Gemeinde Altmühlmünster kommissarisch verwalten zu lassen“. Diese kommissarische Verwaltung war mir nun doch zu riskant und ich gab nun schweren Herzens meine Zustimmung. So kam es, dass ich auch bei diesem Verein dabei war und das war gut so. Warum? Es hätte erstens der Pfarrer in der Kirche nicht mehr recht predigen können, es wären auch in Altmühlmünster die Kreuze aus den Schulen genommen worden und so weiter. Als wir zum Beispiel damals die Schulsäle im Frühjahr neu tünchten, kam der damalige Schulleiter zu mir und sagte: Herr Bürgermeister, haben sie auch diesen Ministerialerlass bekommen, wonach bei der Erneuerung der Schulsäle die Kruzifixe nicht mehr in die Schulzimmer zurückgebracht werden sollen? Ich hatte ihn nicht bekommen diesen Ministerialerlass. Ich sagte aber, dass ich die Kreuze persönlich in den beiden Schulzimmern aufhängen werde und wenn sie darüber etwa zu irgend einer Zeit zur Rede gestellt werden, dann schicken sie diesen zu mir, ob es der Kreisleiter oder der Gauleiter sei, denn ich werde niemals diese Schmach und diesen Fluch auf meinen Namen und auf mein Geschlecht laden, dass ein Schaumann es war, der den Herrgott aus der Schule hinausgeschmissen hat. Ja ich wurde sogar Propagandaleiter und ich war es gerne. Warum? ich bekam alle diese Schulungsbriefe, den Wochenspruch, die Parrle der Woche in meine Hand und niemand sah und hörte jemals etwas davon. Für diese Schulungsbriefe musste ich aber pro Stück 10 Pfennig an die Parteikasse abliefern und weil ich diese nicht verteilte und dabei die 10 Pfennig natürlich auch nicht kassieren konnte, musste ich sie selbst bezahlen.
Am 24. April 1945 wurde von den S.S. Truppen die Deisinger Brücke gesprengt und am 26. April 1945 kamen die Amerikaner zu uns. Am 24. April 1945 wurde auch die Eggersberger- und die Riedenburger Brücke gesprengt. Die Eisenbahnbrücke und die Kanalstraßenbrücke in Dietfurt wurden schon ein paar Tage vorher in die Luft gejagt. Ich mag nicht mehr weiter schreiben in diesem Kapitel.
Während meiner 15jährigen Bürgermeisterzeit hatte ich viele Gelegenheiten zu Reden und Ansprachen und weil ich seit 1920 auch Kirchenpfleger bin, also schon 45 Jahre, habe ich auch bei
verschiedenen kirchlichen Feiern, Ansprachen gehalten.
So zum fünfzigjährigen Priesterjubiläum des früheren Pfarrers von Altmühlmünster, Anton Haunschild in Steinsdorf, diesen Pfarrer auch zu seinem Begräbnis in Steinsdorf. Zum 40jährigen Priesterjubiläum von Herrn Pfarrer Vogl, ebenso als, unsere jetzigen Glocken am 13. September 1950 kamen, zum Abschied von Herrn Pfarrer Nagl, zur Begrüßung und zur Installation von Herrn Pfarrer Mulzer, für jeden Gefallenen des zweiten Weltkrieges und so weiter. Einige davon will ich der Nachwelt erhalten.
Es folgt nun die Ansprache zum 40jährigen Priesterjubiläum von Herrn Pfarrer Vogl.
Hochverehrter, lieber hochwürdiger Herr Jubilar, Hochverehrte Anwesende.

Es war damals beim Volksgerichtshof in Berlin. Vorne am Richtertisch die Richter mit ihren roten Talaren, rot ist ja die Farbe des Blutes, die Zuschauertribüne zum Brechen überfüllt, alles in höchster Spannung und Erwartung. Da wird ein junger, bleicher Priester vorgeführt und der Vorsitzende der berüchtigte Dr. Roland Freisler fragt ihn die verfängliche Frage:“ Warum sind sie eigentlich Priester geworden“? Stille - so still wie wenn bei uns heilige Wandlung ist. Und in diese Stille bekennt der junge Priester mit Gottesfester Stimme. „Ich bin Priester geworden weil ich dem höchsten Herrn dienen will“. „Wenn ich nun heute, lieber Hochwürdiger Herr Jubilar, die gleiche Frage an Sie richten würde, warum sind Sie den Priester geworden? Dann würden Sie mir gewiss auch zur Antwort geben: Ich bin Priester geworden weil ich dem höchsten Herrn dienen will. 40 Jahre sind nun vergangen, seitdem Sie diesen Entschluss in die Tat umgesetzt haben, 40 Jahre sind nun vergangen, seitdem Sie dem höchsten Herrn als Priester dienen. Wir sind nun heute hier zusammengekommen, um mit Ihnen diesen Ehrentag, diesen Freudentag, auch auf bürgerliche Art, in bürgerlicher Weise zu feiern. Ich darf Ihnen im Namen aller Pfarreiangehörigen unsere allerherzlichste Gratulation, unsere allerherzlichsten Glückwünsche entbieten. Möge Ihnen der dreieinige Gott allerbeste Gesundheit verleihen, dass Sie ihre segensreiche, priesterliche Wirksamkeit noch recht viele Jahre entfalten können. Ich darf Ihnen auch danken, dass Sie uns immer ein so gütiger und wohlwollender Pfarrherr gewesen sind. Danken darf ich Ihnen, dass Sie dem Dienste des höchsten Herrn würdige Paramente für unsere Pfarrkirche beschafft haben. Danken darf ich, dass Sie unser altehrwürdiges Gotteshaus vor schweren, baulichen Schäden bewahrt und im Innern haben neu ausgestalten lassen. Ja ich bitte Sie im Namen aller Pfarrangehörigen, wenn etwas vorgekommen sein sollte, dass eines Ihrer Pfarrkinder Sie gekränkt, beleidigt oder gar geschmäht haben sollte, dass Sie dieses heute gütig verzeihen, bitten möchte ich Sie, dass Sie noch recht lange bei uns verbleiben möchten, damit wir zusammen auch noch Ihr 50jähriges Priesterjubiläum gemeinsam feiern können.
Hochverehrte Anwesende! Es sei mir gestattet, auch an sie noch ein paar Worte zu richten. Wer von uns hat sich denn schon einmal Gedanken darüber gemacht, was es eigentlich heißt, Priester zu sein. Dieses Kapitel ist uns so etwas selbstverständliches, dass  wir es eigentlich noch nie als notwendig erachteten auch einmal darüber nachzudenken. Priester sein heißt opfern. Priester sein heißt Segen und segnen. Priester sein heißt Sorgen. Priester sein heißt Leid und Priester sein heißt Liebe. Meine Lieben! Schauen wir einmal ganz leidenschaftslos hinein in diese heutige Welt und in diese heutige Menschheit. Wo man mit allen Mitteln und mit allen Regeln der Kunst darauf ausgeht, den lieben Herrgott herunterzureißen von seinem Thron, um ihn als nichtexistierent hinzustellen. Was ist es denn meine Lieben, das diesen ununterbrochen herausgeforderten Zorn Gottes immer wieder zurückhält, dass er ihn nicht eines schönen Tages dennoch freien Lauf lässt und diese heutige Welt und diese heutige Menschheit noch endgültig in Scherben schlägt? Nichts anderes ist es als die ununterbrochene unblutige Erneuerung des Erlösungs- und Versöhnungsopfers Jesu Christi am Kreuze, dargebracht zu jeder Stunde des Tages und der Nacht auf den Altären der Kirchen, durch die hierzu eigens geweihten und konsekrierten Hände der katholischen Priester.  Priester sein heißt Segen und segnen.
Und meine Lieben, was ist es denn, dass dieser alten Erde immer wieder aufs Neue die Kraft verleiht, den Menschen und jeglicher Kreatur das tägliche Brot zu geben? Nichts anderes ist es, als der Geist Gottes, der schon über den Wassern schwebte bei Grundlegung der Welt, dieser Geist Gottes ist es der fortwirkt aus diesem ununterbrochen dargebrachten Erlösungs- und Versöhnungsopfers Jesu Christi und der auch fortwährend ausströmt aus den weihenden und segnenden Händen der katholischen Priester. Priester sein heißt Sorgen.
‘Meine Lieben, da gibt es Menschen die meinen, die Priester hätten keine Sorgen. Ja schauen wir nur ein kleinwenig näher hin. Wenn überall auf der weiten Welt Stürme aufkommen und Wellenberge sich türmen, wie seinerzeit beim Sturm auf dem See Genezareth und das Schifflein Petri, die heilige Kirche in Gefahr kommt und unterzugehen droht, so dass selbst die Apostel kleingläubig wurden und der Herr scheinbar schläft und kein Machtwort mehr spricht, wenn Jahr für Jahr die Priesteramtskandidaten weniger werden, glaubt ihr denn das bedeutet für die Priester keine Sorgen? Priester sein heißt Leid.Ja 'und wenn sich mancher leichtsinnige hinauswagt bis an den äußersten Rand dieses Schiffleins, das heißt wenn so mancher vielleicht Jahr und Jahrzehnte lang nicht einmal mehr seiner österlichen Pflicht  genügt und schließlich von einem neuen Wellenschlag mit hinuntergerissen wird in die Tiefe, auf das er ewig zu Grunde geht, das bedeutet auf auch für die Priester Leid.
Priester sein heißt aber auch Liebe.
Und wenn der Mensch gefallen ist, tief und schwer gefallen ist und er sieht seine Stunde ein und er kommt zum Priester wie der verlorene Sohn in der Parabel und er kommt zum Priester und bekennt ihm seine ganze Schuld. Oh' du hörst nichts von Schimpf und Scheltworten, du hörst Worte des Verstehens, der Aufmunterung, ja du hörst nur Worte der Lossprechung. Oh' wenn wir uns doch so oder ähnlich auch manchmal Gedanken machen wollten, was es eigentlich heißt Priester zu sein, wir würden unseren Priestern mit viel mehr Hochachtung und Ehrerbietung und Dankbarkeit entgegen kommen, als dieses bisher geschah, ja wir würden Gott jeden Tag aufs Neue danken, dass er uns gute Priester gegeben hat, ja wir würden den lieben Herrgott jeden Tag aufs neue bitten, dass er nicht nur uns und unseren Kindern und KindesKindern, sondern auch allen unseren Nachkommen bis in die fernsten Geschlechter, die große unverdiente Gnade erhalten möchten, gute, heiligmäßige, katholische Priester zu haben. An ihrer Stelle aber lieber hochwürdiger Herr Jubilar will ich noch ein Gebet zum höchsten Herrn empor senden.
Oh' Herr lass mich sein wie die Erde stark, wie der Waldquell lauter und klar, mir selbst getreu und wahr bis ins Mark, besonnen in Not und Gefahr.
Gib mir ein freies, ein frohes Herz und einen sonnigen Sinn,
dass ich den Meinen in Glück und Schmerz, ein Born der Erquickung bin.
Lass mich erglühn in Leidenschaft, für alles was edel und gut,
gib meinem Worte zündende Kraft, meinen Opfer heilige Glut.
Schenk mir zum schaffen, viel Lust und Geschick und ein lohnendes Arbeitsfeld
und meiner Seele den offenen Blick, auch für die Schönheit der Welt.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Es folgt nun die Abschiedsansprache von G.G. Pfarrer Nagl, gehalten am 09.03.1963 von Michael Schaumann.Hochverehrter, lieber Hochwürden Herr Pfarrer, Herr Bürgermeister
Doch der Mensch denkt und Gott lenkt, es ist anders gekommen und wir alle miteinander können es einfach nicht fassen, dass Herr Pfarrer Nagl nun die Pfarrei Altmühlmünster wieder verlässt, beziehungsweise verlassen soll. Es ist nun nicht Sinn und Zweck unseres heutigen hier seins, uns noch weiterhin mit diesen Gedankengängen zu befassen, denn wir haben Herrn Pfarrer Nagl unendlich viel zu danken. Alsbald nach seiner Übersiedlung nach Altmühlmünster, ging es über den Pfarrhof her. Von der Fußsohle bis zum Scheitel, das heißt vom Fußboden bis zum Dache, wurde alles erneuert und darüber hinaus auch noch die Kamine, so dass der Pfarrhof von Altmühlmünster heute tatsächlich ein repräsentatives Wohngebäude darstellt. Noch lange war die letzte Schaufel voll Bauschutt im Pfarrhof nicht abgeräumt, wusste Herr Pfarrer Nagl schon wieder einen anderen Plan. Was machen wir mit dem alten Pfarrstadel? lautete die Devise. Dieser war schon zum Teil eingestürzt. Wir berieten zusammen. 12.000.00 DM war der Kostenvoranschlag für die bauliche Ausführung. Was darüber hinaus für die Inneneinrichtung und Ausgestaltung noch aufgewendet werden müsste, entzieht sich meiner Kenntnis und es entstand dieses schöne Pfarrjugendheim, in welchen wir uns gegenwärtig aufhalten. Dann ging es über die Pfarrkirche her. In erster Linie wurde die bisherige Auspflasterung des Wasserableitungsgrabens durch einen wasserdichten Betonbelag mit Baustahlnetzeinlage ersetzt und die Kirche trockengelegt. Es kam der neue Hochaltar, die Orgel elektrifiziert, die Kirchenstühle mit den Seitengängen, die hinteren Seitenaltäre, alle Heiligenfiguren neu gefasst. Alles detailmäßig aufzuführen ist mir einfach nicht möglich. Damit waren aber die Pläne Herr Pfarrer Nagl's noch lange nicht erschöpft. Ernstlich dachte er an den Bau einer neuen Weihnachtskrippe, an die Renovierung der Kanzel und so weiter. Grund genug Herrn Pfarrer Nagt dankbar zu sein. Deshalb kamen am vergangenen Sonntag Herr Bürgermeister Gaul aus Meihern und Herr Bürgermeister Kürzinger von Altmühlmünster zu mir, wegen einem Geschenk. Wir berieten zusammen, kamen dabei aber in eine arge Kalamität, so dass ich schließlich den Vorschlag machte, Herrn Pfarrer Nagl nach einem eventuellen Wunsch direkt zu befragen. Ich stellte ihm anheim, sich die Sache in aller Ruhe zu überlegen. Am Montag nach dem Gottesdienst sagte er zu mir: Er hätte eventuell Interesse an einer Uhr mit schönen Schlag. Er käme heute nach Regensburg und wollte sich dort nach einer solchen umsehen. Und hier ist nun diese Uhr. Möge sie Ihnen lieber Hochwürden, Herr Pfarrer nur fröhliche Stunden schlagen. Am besten wird es sein, wir finden uns mit der Tatsache ab, wie es im Lied Nr. 67 heißt:
Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit allerlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.
Und sind wir einmal müde, dann stell´ ein Licht uns aus. 0' Gott in deiner Güte dann finden wir nach Haus.
Nicht zuletzt danken wir Ihnen auch dafür, dass Sie uns immer ein so gütiger und wohlwollender Pfarrherr gewesen sind. Für Ihre weitere Zukunft wünschen wir Ihnen recht gute Gesundheit, recht viel Erfolg und Gottes reichsten Segen.

Es folgt nun die Ansprache zum Hochzeitstag von Tochter Lina, verehelichte Schlagbauer.
Hochverehrtes Brautpaar – Hochverehrte Hochzeitsgäste!
Am 06. Januar des Jahres 1897 hatte ich zum ersten Male das Glück, als Ministrant am Altar zu dienen. Schon in den ersten Tagen dieses Altardienstes bemerkte ich, dass an den beiden Tabernakeltürchen drüben in unserer Pfarrkirche, so geheimnisvolle Buchstaben angebracht waren, deren Sinn und Bedeutung ich gerne gewusst hätte. Doch ich hatte nicht den Mut, den damaligen Herrn Pfarrer Schnabl, eben nach dem Sinn und der Bedeutung dieser Buchstaben zu fragen und so vergingen die Jahre, etwa zehn an der Zahl. Ich war nun kein Ministrant mehr, doch des Rätsels Lösung brannte mir immer noch auf der Seele. Und siehe da , da kam mir der gute Zufall zu Hilfe. Ich nahm ein altes Büchlein in die Hand und las darin gerade über diese beiden Buchstaben, etwa folgende Erklärung. Der erste Buchstabe auf dem linken Türchen, sei ein A und versinnbildliche das Wort Alpha, das heißt zu deutsch Anfang und der zweite Buchstabe, der auf dem rechten Türchen, dass sei ein O und versinnbildliche das Wort Omega, das heißt zu deutsch Ende. Alpha und Omega - Anfang und Ende. Hier hat Alpha und Omega, hier hat Anfang und Ende. Hier hat Gott selbst seine besondere Wohnstätte bei den Menschen aufgeschlagen. Warum ich Ihnen dieses heute an Ihren Hochzeitstage erzähle? Oh' habt nur ein klein wenig Geduld, wir werden es gleich hören. Ihr habt heute in der Kirche vor Gott und dem Priester euren gemeinsamen Lebensweg begonnen, habt den lieben Herrgott zum Kontrahenten, zum Vertragspartner eures Lebensbundes gemacht. Eure Herzen wurden dabei ganz nahe aneinander gefügt, wie zwei Tabernakeltürchen. Als festes Band und als unauflösliches Schloss, wurde das heilige Sakrament der Ehe herumgelegt und während des heiligen Opfers habt ihr den lieben Herrgott in eure Herzen aufgenommen, so dass diese nun wirklich ein Tabernakel, eine besondere Wohnstätte Gottes sind.
ihr nun diesen euren Herzenstabernakel nicht mutwilliger Weise oder gar böswilligerweise aufreißt und dem lieben Herrgott daraus vertreibt, dann wird er mit seiner Gottesgnade, mit seiner Gottesliebe und mit seinem Gottessegen allezeit bei euch sein und bleiben , euer ganzes Leben lang. Dem ersten Paare das sich von meinen Kindern verehelichte sagte ich: Sie sollen Sieger sein über sich selbst und über den bösen Geist, denn wer sich selbst bezwingt, der hat den größten Sieg errungen. Dem zweiten Paare sagte ich:
Bewahrt einander vor Herzeleid, denn schnell fließt die Zeit,
wo ihr beisammen seid und mögen auch viele, viele Jahre euch vereinen, einst werden sie wie Minuten euch erscheinen.Und ihnen, hochverehrtes Brautpaar sage ich:
In Ihn sei`s begonnen, der Monde und Sonnen, an blauen Gezeiten, des Himmels bewegt. Du Vater du rate, lenk du und wende, dir in die Hände, sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.
Mit diesem Segenswunsch schließe ich. Ich bitte Sie aber noch, hochverehrte Hochzeitsgäste mit mir auf die Gesundheit, das Glück und das Wohlergehen mit anzustoßen.
Unser hochverehrtes Brautpaar soll leben hoch -. hoch -. hoch.

Nun folgt eine Gedächtnisansprache für einen Gefallenen des zweiten Weltkrieges von 1939 - 1945.
Hoch verehrte Trauerversammlung.
Wir haben uns hier an dieser ehrenwürdigen Stätte des Todes versammelt, um wieder einen lieben, guten Kameraden zu verabschieden. Josef Mehringer, Gastwirtsohn von Deising wurde am 15. November durch Bauchschuss schwer verwundet und ist am 16. November 1941 den Heldentod gestorben. Trotz Schnee und Winterkälte kann ich nicht umhin, Ihnen einmal das Sterben der Frontkämpfer vor Augen zu führen, wie dieses wohl jeder Kriegskamerad selber erlebt hat. Als Teilnehmer des ersten Weltkrieges musste ich erleben, dass viele Kameraden den Heldentod erleiden mussten. Nur drei Fälle will ich Ihnen vor Augen führen. Der erste Fall: Ein Kamerad unmittelbar an meiner rechten Seite erhielt einen Halsschuss. Wie vom Blitz getroffen wird er zu Boden geschleudert und bis ich mich zu ihm hinknien kann, hat die 'Todesblässe sein Angesicht schon gezeichnet. Ein rascher Tod, ein schneller Tod, der Heldentod. Der zweite Fall den ich Ihnen anführen will: Ein Kamerad in meiner nächsten Nähe erhielt einen Kopfschuss. Unaufhaltsam sickert sein junges warmes Menschenblut aus seiner Kopfwunde und färbt die französische Erde. Nicht so schnell, wie im ersten Falle erwähnt, aber doch auch sichtlich rasch, hat auch dieser Kamerad sein Lebensopfer vollendet . Der dritte Fall den ich Ihnen noch aufführen will: Ein Kamerad, auch in meiner unmittelbaren Nähe, erhält einen Bauchschuss. Ein Strom von süßlich - salzig riechendem warmen 'Menschenblutes durchdringt seine Kleider. In seinem Schmerz und in seiner Verlassenheit ruft dieser Kamerad die mir unvergesslichen Worte aus: „Oh wenn doch meine Mutter bei mir wäre“.
Schmerz und Tod hätte er leichter ertragen können, wenn seine Mutter hätte bei ihm sein können. Doch es konnte eben nicht sein und erst nach längerer Zeit hat auch dieser Kamerad sein Lebensopfer vollendet. So ähnlich mag es auch unserm lieben Kameraden; Josef Mehringer ergangen sein. Er wurde ja bekanntlich am 15. November 1941 durch Bauchschuß schwer verwundet und ist am 16. November den Heldentod gestorben. Seine letzten Gedanken waren ganz bestimmt auch zu Hause bei seinen lieben Angehörigen und vielleicht hat auch er die Worte ausgerufen. Oh wenn meine Mutter bei mir wäre. Doch in seinen Schmerz und in seiner Verlassenheit mischte sich noch ein Tropfen Bitterkeit. Denn er erinnerte  sich, dass  keine Mutter mehr hatte und so wandte er schließlich seinen Blick zum Himmel und er sah von dort seine Mutter und auch seinen Vater ihm entgegen kommen und abzuholen in ein besseres Jenseits, in ein besseres Vaterland.
Kamerad Josef Mehringer! Auch dein Name wird unvergessen bleiben.
Als äußeres Zeichen unserer Anerkennung und Dankbarkeit, lege ich im Namen der Gemeinde Deising diesen Kranz am Heldengrab nieder. Kamerad, Josef Mehringer ruhe sanft in fremder Erde.

Nun folgt die Ansprache zur Einweihungsfeier der Altmühlmünsterer Wasserversorgungsanlage, gehalten am 13. September 1963 und dazu noch zu meiner Geburtsstunde um 17.00 Uhr, droben auf der Wasserreserve beim Weiheakt.
Meine sehr verehrten Damen und Herren.
Diese feierliche Herz- und Gemütsbewegende Stunde, erfordert es unserm übervollen Herzen ein kleinwenig Luft zu schaffen. Es sei mir deshalb gestattet zu Ihnen ein paar Worte zu sprechen. Es geschieht dieses ja lediglich nur deshalb um unserer Freude und unserer Dankbarkeit über das nun vollendete und gelungene Werk unserer Trinkwasserversorgung im Namen aller mit einwandfreien Trinkwasser versorgten Einwohner von Altmühlmünster, gebührend Ausdruck zu verleihen. Wie groß der Wunsch nach einwandfreien Trinkwasser in Altmühlmünster war, geht daraus hervor, dass in den letzten paar Jahren noch mehrere Anwesenbesitzer sich so genannte Hauswasserversorgungsanlagen einbauen ließen. Brunnen mit 14 - 16 Meter Tiefe wurden gebohrt, aber kein einwandfreies Trinkwasser wurde gefunden. Freilich sind uns die Rosen, wie man zu sagen pflegt, nicht ohne weiteres in den Schoß gefallen. Es bedurfte dazu einer großen und ausdauernden Initiative unserer verantwortungsbewussten Männer.
 In erster Linie gebührt unser Dank und unsere Anerkennung unserem Herrn Landrat Franz Lang, sowie unseren Landtagsabgeordneten Herrn Ludwig Krupp, die keine Mühe scheuten und wieder bei den zuständigen Ressortministern auf die katastrophale Trinkwasserversorgungslage in Altmühlmünster hinwiesen und damit auch die Finanzierungsfrage ermöglichten.
Dank gebührt ferner dem Vorsitzenden der Jachenhausener  Waserversorgungsanlage Herrn Adolf Krauser aus Dietfurt, durch dessen Zustimmung es ja überhaupt erst möglich wurde, Altmühlmünster mit einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen. Dank gebührt ferner dem Ingenieur Kehrer aus Regensburg für die präzise Planung der Anlage. Dank gebührt dem Bauunternehmer Herrn Josef Stanglmeier für die Ausführung des Projektes sowie den beauftragten Arbeitern, die keine Mühe scheuten und dafür sorgten, dass der Wasserdruck konstant blieb. Dank gebührt zuletzt auch unserem Bürgermeister Kürzinger von Altmühlmünster  mit seinen Gemeinderäten, welche durch ihre raschen und konkreten Beschlüsse dafür sorgten dass die Wasserleitung gebaut wird. Wenn wir also ein jeder an seinem Platze und jeder nach seinen Fähigkeiten mitwirken an den Aufgaben unseres Volkes zu arbeiten und auch für die Stabilität unserer Währung zu sorgen, dann wird es wahr sein, was jener Ausländer, der unser Volk längere Zeit beobachtet hatte, gesagt hat: Das also sind die Zeitgenossen die über alles in der Welt als so  arbeitsam und unverdrossen gelten. So habe ich sie mir vorgestellt.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Es folgt nun noch die Ansprache bei der Installationsfeier unseres jetzigen Herrn Pfarrers, Edmund Mulzer vor dem Hauptgottesdienst.
Hochverehrter, lieber Hochwürden Herr Pfarrer, hochwürdiger Herr Dekan, hochwürdige Herren, hochverehrte Anwesende.
Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes und das Firmament verkündet die Werke seiner Hände. Du - Oh Herr hast alles wohl gemacht und darum gebührt dir Lob und Dank in Ewigkeit.
Mit diesen einleitenden Worten will ich Ihnen nicht etwa eine geistliche Predigt halten, dazu bin ich ja nicht berufen und befugt. Sie sind nur ein Ausdruck unserer inniglichen und freudigen Anteilnahme am heutigen Geschehen. Sind wir ja doch als ihre zukünftigen Pfarrkinder heute ganz besonders freudig erfasst und bewegt, von all der Gnade die uns mit den heutigen Tag wiederum zuteil geworden ist. Ich darf Ihnen lieber Hochwürden, Herr Pfarrer, versichern, dass Sie sich während Ihrer nunmehr kurzen, priesterlichen Wirksamkeit in unserer Pfarrei bereits die Herzen aller Pfarrangehörigen sozusagen wie im Fluge erobert haben. Während der langen Zeit wo wir keinen eigenen Priester hatten, wurde ich von verschiedenen Personen gefragt, ob wir denn noch nicht bald wieder einen eigenen Pfarrherrn bekommen. Eine bestimmte Person fügte dieser Frage auch noch die Bemerkung an: „Ja wenn oan do af aomal wos passiern tat, was jedenfalls soviel heißen sollte, wenn da auf einmal der Tod an unsere Kammertüre , an unsere Herzenstüre klopfen würde und man erst in der weiten Umgebung herumtelefonieren müsste, um schließlich doch noch rechtzeitig einen Priester ans Krankenbett, an's 'Sterbebett zu bringen“. Spricht nicht aus diesen Worten die ganze Hilflosigkeit und die ganze Hilfsbedürftigkeit der Menschheit überhaupt, die nicht im Stande ist und nicht in der Lage ist, sich selbst die Erlösungsgnaden Jesu Christe zu zuwenden? Danken wir doch dem lieben Herrgott recht innig, beim kommenden Festgottesdienst, dass er uns nach so langer Zeit wieder einen eigenen Priester geschenkt hat.
Bitten wir Ihn aber auch, dass er nicht nur uns und unseren Kindern und Kindeskindern, sondern auch all unseren Nachkommen bis in die fernsten Geschlechter, die große, unverdiente Gnade erhalten möchte, gute, heiligmäßige, katholische Priester zu haben. Nicht zuletzt danken wir auch unserem bisherigen Pfarrrevisor, Hochwürden Herrn Johann Süßbauer, Pfarrer in Thann, sowie den Hochwürdigen Herrn Patres vom Franziskanerkloster in Dietfurt, für die bisherige priesterliche, seelsorgerische Betreuung unserer Pfarrei. An Ihrer Stelle aber lieber Hochwürden Herr Pfarrer will ich noch ein Gebet zum höchsten Herrn empor senden. Oh Herr lass mich sein wie die Erde stark, wie der Waldquell lauter und klar, mir selbst getreu und wahr, bis ins Mark, besonnen in Not und Gefahr.
Und damit alle unsere guten Wünsche auch in Erfüllung gehen möchten, lasset uns die kurze Strecke Weges, von hier bis in unsere Pfarrkirche hinein, betend zurücklegen. Als Gebetsvorschlag möge dienen:
Vater unser, Gegrüßet seist du Maria, Ehre sei Gott dem Vater.
In der Kirche angekommen stimmen wir das Lied Nr. 30 an. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren.

Jetzt folgt noch die Hochzeitsansprache für unseren Sohn Josef, gehalten am 29. April 1957 von Michael Schaumann,
Hochverehrtes Brautpaar - Hochverehrte Hochzeitsgäste.
Weil der liebe Herrgott den Menschen das Wissen um die Zukunft verschleiert hat, weil demnach der Mensch nicht weiß, was die Zukunft für ihn an erfreulichen und weniger erfreulichen bereit hält, deshalb hat sich im Laufe der Jahrzehnte der Brauch herausgebildet, dass man sich bei besonderen Anlässen und zu besonderen Zeiten gegenseitig Glück und alles Gute wünscht. Nun möchte auch ich als Brautvater, diese Gelegenheit nicht versäumen und Glück  und alles Gute wünschen. In erster Linie wünsche ich Ihnen Gottesreichen Segen und seine Gnade, damit Euer gemeinsamer Lebensweg und eure Familie gesegnet und geheiligt sei. Ich wünsche Ihnen geistig und körperlich, gesunde Kinder, wünsche Ihnen recht viel Erfolg in allen euren Unternehmungen und wünsche Ihnen nach einem recht langen und glücklichen Ehe- und Familienleben auch einmal eine glückliche Sterbestunde. Mehr und besseres kann ich Ihnen eigentlich nicht wünschen. Weil aber mit den guten Wünschen allein noch nichts positiv geleistet ist, deshalb will ich Ihnen auch ein paar recht wohlmeinende, väterliche Ratschläge mit auf Ihrem gemeinsamen Lebensweg mitgeben. Als Leitgedanken habe ich mir nichts Geringeres als die Schöpfungsgeschichte selbst ausersehen. Gebe Gott, dass meine Worte die ich zu Ihnen zu sprechen gedenke, nicht in kalte Herzen und auf steinigen Boden fallen, sondern auf gutes Erdreich, in warme aufnahmefreudige Herzen und hundertfältige Frucht bringen.
Meine lieben Kinder.
Wenn wir am Anfang der Schöpfungsgeschichte lesen, so lesen wir: Am ersten Tage schuf Gott das Licht und die Geschichte und Gott sah, dass es gut war.
Licht soll auch sein in Eurem Herzen, in Eurer Familie. Alle guten Engel des Lichtes sollen da eine Heimstatt haben und die Mächte der Finsternis sollen keinen Platz bei euch haben.
Am zweiten Tage schuf Gott das Firmament und Gott sah, dass es gut war.
Das Firmament ist deshalb geschaffen, dass wenn der Mensch seinen Blick von der Erde erhebt, er überall daran erinnert wird, dass über ihm und um ihn herum ein allgütiger und barmherziger Gott und Vater lebt und wirkt.
Am dritten Tage schuf Gott das trockene Land und wieder sah Gott, dass es gut war.
Ein warmes, trockenes Fleckchen Erde soll es sein, eure Familie, da wo man gerne weilt. Freilich wenn das eine nach rechts zieht und das andere nach links, wenn es überall schöner ist als in der eigenen Familie, dann werdet Ihr es nicht recht weit bringen. Am vierten Tage schuf Gott die Gräser, die Kräuter und die Bäume mit ihren Blüten, Früchten und Samen und Gott sah dass es gut war. Nicht nur ein warmes, trockenes Fleckchen Erde soll es sein, eure Familie, sondern ein fruchtbares Land das alle guten Früchte hervorbringt.
Am fünften Tag schuf Gott die Fische im Wasser, die Vögel in der Luft und die Tiere auf dem Felde und wieder sagt die Geschichte: Und Gott sah, dass es gut war. Die Tiere wurden geschaffen zur Freude und zum Nutzen des Menschen. Meine lieben Kinder: Seid mir ja keine Tierquäler, haltet etwas auf eure Haustiere, dann werdet Ihr Freude und Nutzen von ihnen haben. Seid aber auch gut mit euren Nachbarn und Mitmenschen. Und wenn einmal fremde Not an eure Türe klopfen sollte, dann seid mir ja nicht knauserig. Ihr habt heute in der Kirche, bei der heiligen Kommunion, den lieben Herrgott in Eure Herzen aufgenommen und habt Ihn mit hereingetragen in euer Haus und habt Ihn damit zu Eurem Freund und Hochzeitgast gemacht. Macht Ihn doch auch zu Eurem Schuldner und nichts leichter als das. Christus sagt ja selbst: Alles was ihr den geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.
 Das heißt, alles was Ihr der vielfältigen, fremden Not gebet, das werdet Ihr rüben in der Ewigkeit als Bankkonto vorfinden, welches keine Diebe und Räuber forttragen und welches auch keiner Inflation unterworfen sein wird.
Am sechsten Tage schuf Gott den Menschen. Dieser Adam, unser aller Stammvater war nun der alleinige und unumstrittene Besitzer der ganzen Erde und aller Schätze der Erde. Man möchte meinen, Adam hätte im Bewusstsein dessen, Freudensprünge vollführt, aber nichts von alledem. Vielmehr hat scheinbar Adam ein Benehmen an den Tag gelegt, dass selbst der liebe Herrgott sozusagen nachdenklich wurde, so dass er sagte: „Es ist nicht gut das der Mensch allein sei, ich will ihm eine Gehilfin machen, die zu ihm passt“. Und er schuf die Eva und führte sie dann Adam zu und Adam freute sich und jedenfalls hat sich auch die Eva gefreut und damals haben die Menschen zum ersten Male gelacht. Auch Ihr meine lieben Kinder könnt lachen, denn ich habe euch ja mit dem heutigen Tage, sozusagen offiziell unser väterliches Erbe übergeben. Mein lieber Sepp, halte auch du deine Frau in Ehren, denn die Frau ist ja die Vollendung und die Krone der Schöpfung. Und du meine liebe Schwiegertochter, halte auch du deinen Mann in Ehren, dann wird auch in Eurem Hause das Glück wohnen bleiben. Weil ich aber jeden meiner Kinder einen Wegweiser an den Beginn ihres gemeinsamen Lebensweges hinstellte, so will ich auch Ihnen einen solchen hinstellen und da habe ich mir den allerschönsten den ich finden konnte ausgesucht und das ist die allerheiligste Jungfrau Maria. Und ich als alter Mann knie mich vor sie hin und bitte in Eurem Namen.
Segne du Maria, segne mich dein Kind,
dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find, segne all mein Denken, segne all mein Tun, lass in deinen Segen, Tag und Nacht mich ruhn.
Segne du Maria, alle die mir lieb, deinen Muttersegen ihnen täglich gib, deine Mutterhände breit auf alle aus, segne alle Herzen, segne jedes Haus.
Damit will ich nun schließen.
Ich bitte Sie aber noch, hochverehrte Hochzeitsgäste mit mir auf das Glück, die Gesundheit und das Wohlergehen unseres hochverehrten Brautpaares mit anzustoßen.
Unser hochverehrtes Brautpaar soll leben Hoch, Hoch, Hoch.

Diese sieben Ansprachen sind nur ein kleiner Auszug aus der Vielzahl der Reden und Ansprachen. Immer und bei jeder Gelegenheit bekam ich den Auftrag zu sprechen. Doch niemals habe ich je ein Wort aufgeschrieben, das heißt heruntergelesen. Reden ist eine Gabe, sagte der Revierförster Zeller aus Eggersberg, reden kann man nicht lernen. So habe ich mich zu allem brauchen lassen und selbst wenn ein schmerzlicher Trauerfall (wie bei den Gefallengottesdiensten) dann war es bei den Hinterbliebenen eine Freude weil ich doch dabei immer auch ein Trostwort hatte.
Reden ist eine Gabe.

Geburtshilfe im Rinderstall.
Jetzt will ich kurz meine besonderen Griffe beschreiben. Wenn irgendwo ein Fall zu behandeln ist, gehe ich folgender Maßen vor: Um die Geburtslage festzustellen, fühlte ich sehr vorsichtig vor und befühlte als erstes die Füße des Kalbes. Die Vorderfüße haben runde Knie und die hinteren Füße haben hohe Sprunggelenke. Durch diesen ersten Griff weiß ich ob das Kalb in normaler Geburtslage oder verkehrt kommt. Bei normaler Geburtslage muss der Kopf auch auf den Vorderfüßen liegen. Ist der Kopf nicht zu finden, sind es aber die vorderen Füße, dann fühlte ich bis zur Brust des Kalbes vor und dabei spürt man dann, nach welcher Seite der Kopf eventuell verdreht ist. Habe ich das festgestellt, dann verfahre ich folgendermaßen: Ich schlinge um die Vorderfüße, wenn notwendig im Mutterleib, einen einfachen Strick hinter den Afterklauen, so dass die Vorderfüße (Um jeden Fuß einen Strick) nicht mehr verlieren kann und schiebe diese zurück.
Dadurch wird der Arbeitsraum zur Korrektur des Kopfes vergrößert. Ferner binde ich an einem dritten Strick eine Schlinge ein, welche sich nicht zusammenziehen kann und fasse jetzt den Kopf, die Schlinge muss soweit sein, dass der Kopf eben angefasst werden kann.
Diese Schlinge muss aber im Genick des Kalbes sitzen, also die Ohren müssen von dieser Schlinge überstülpt werden. Die Tierärzte verwenden zu diesem Zweck, Augenhaken. Jetzt ziehe ich den Kopf in die richtige, Lage, lasse aber den Strick dran, ziehe die Füße etwas her, löse die einfachen Schlingen und nehme die Stricke doppelt, überzeuge mich ob sich der Schädel nicht aufs neue quer wendet, dass kann dadurch verhindert werden, dass man zugleich auch am Kopfstrick zieht. Manchmal zieht das Kalb ruck-artig einmal diesen, dass andermal jenen Fuß zurück. Da hilft man sich zunächst auch mit einer einfachen Schlinge und zwar so, dass man den Fuß drinnen anfasst, die doppelte Schlinge (Zugschlinge) über diese stülpt und dann kann man die Füße einen nach den andern bequem hinter den Afterklauen anhängen. Kommt das Kalb verkehrt, dann muss in erster Linie auch das Schwanzl da sein, damit sich dieses nicht aufbäumt und dadurch hindernd wirkt.
In diesem Falle schauen auch die Klauensohlen nach oben. Zeigen aber die Sohlen der Hinterfüße nach unten, ist das schon schwieriger und diese Lage erfordert schon etwas Übung und Können. Auf alle Fälle muss das Muttertier aufstehen, wenn eine nicht normale Geburtslage festgestellt wird, denn damit fällt alles besser zurück und man hat besseren Arbeitsraum, was bei einem liegenden Muttertier nicht der Fall ist. Ich rate jedem Bauern oder Landwirt wenn er sich nicht helfen kann, rechtzeitig einen Tierarzt zu holen und nicht von Sachunkundigen das Muttertier und das Kalb in Gefahr zu bringen. Ich verweise auf die Broschüre: Jeder Landwirt ein erfolgreicher Geburtshelfer seiner Haustiere. Von Tierarzt Dr. A. Lempen. Verlag Weiland & Co. Lörach (Baden) zu beziehen auch von Teodor Ackermann K. Hofbuchhandlung München, Promenadeplatz 10.
Vom Jahre 1924 ab war ein seuchenhaftes ausdrücken des Tragsackes, also der Gebärmutter bei den Rindern festzustellen. Der erste Fall dieser Seuche trat beim Blosl (Ebenhöch) in Altmühlmünster auf. Tierarzt Sebrich aus Dietfurt richtete die Sache wieder ein, unter meiner Assistenz und Mithilfe. Bald darauf kamen beim Müller in Deising, beim Wirt in Deising, beim Fuchs in Sankt Gregor und so weiter, die gleichen Fälle auf. In der Folgezeit etwa in 25 Fällen. Alle diese richtete ich persönlich ein, ohne Tierarzt und war recht bald ein Spezialist in dieser Sache. Beim Semmler in Deising sogar zweimal, also beim Hong (Hausname) beim Angerer (Frank) in Deising hatten sie den Gabler Hans geholt, weil der Müller beim Wirt auch schon mitgeholfen hatte. Sie brachten die ganze Sache aber nicht recht hinein, dann holten sie erst mich und niemand wusste sich besser zu helfen als ich. Bei völliger Steißlage, das ist, wenn auch die Hinterfüße nach vorne geknickt sind, braucht man einen Helfer oder die bekannte Geburtskrücke, dass ist ein vom Drechsler hergestelltes Holzinstrument. Dieser Geburtshelfer hat einen Zapfen der 4cm lang ist. Der Zapfen vorne wird dem Kalb in den Mastdarm gesteckt. Hat man nun mit der rechten Hand einen Schlitten gemacht, das heißt, dass das Fesselgelenk in der hohlen Hand liegt, wird mit diesem Instrument mit aller Kraft nach drinnen geschoben und dadurch gelingt es, den ersten Fuß des Kalbes herauszubringen. Beim anderen Fuß macht man es ebenso. Mit Geduld bringt man beide Füße heraus. Man muss aber echt vorsichtig arbeiten und darf nicht zu nah an die Nabelschnur heran kommen, dass diese nicht abgerissen wird. Dann würde eben das Kalb im Mutterleib ersticken. Auch sind mir diese Fälle schon zum wiederholten Male vorgekommen. Ich hatte aber jedes Mal einen Helfer und nicht diese Geburtskrücke.
Sie ist nur notwendig wenn man keinen Helfer hat. Um Verletzungen des Muttertieres zu vermeiden, müssen alle scharfen Kanten an der oben gezeigten Geburtskrücke natürlich vermieden werden. Der weitere Verlauf der Geburt ist dann, wenn die Hinterfüße einmal heraus sind,  nicht mehr schwierig. Das Schwanzl muss natürlich da sein, weil es sich sonst aufbäumt und hinderlich wirkt. Ich rate noch mal, hole rechtzeitig den Tierarzt, wenn du dich nicht auskennst und bringe das Muttertier und das Kalb nicht in Gefahr. Dieses ist nur geschrieben für solche, die schon einigermaßen Erfahrung in diesen Dingen haben oder als Hinweis, wenn es nicht anders geht. Ich wollte damit nichts anderes erreichen als dass jeder Landwirt sein eigener Geburtshelfer im Rinderstall wird.
Von meinen Vater habe ich schließlich das Mais säen übernommen. Es waren eben keine Maschinen vorhanden und musste alles in Handarbeit geleistet werden. Man bekam für diese Arbeit einen Liter Bier und 20 Pfennig, sowie einen Salzhering dazu und da war man zufriedener als heute mit 15.00 DM
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