Die Schaumann Chronik
Die Kloster- und Kirchengeschichte von Altmühlmünster von 1651 – 1966

                                       
    Einleitung.
Um den Wunsch unseres jetzigen Hochwürden Herrn Pfarrer, Edmund Mulzer zu entsprechen, will ich versuchen, das was ich weiß, der Vergangenheit zu entreißen und dadurch der Nachwelt zu erhalten. Es sind eben nicht alle Leute Historiker (ich ja auch nicht) aber durch die Güte unseres Herrn Pfarrers war es möglich, alle Priester welche seit 1651 in Altmühlmünster wirkten festzustellen.
Ich bitte deshalb sämtliche hochwürdige Herren welche in Zukunft in Altmühlmünster wirken werden sich in das Register der Priester einzutragen und das was während ihrer priesterlichen Wirksamkeit an kirchlichen Einrichtungen und Besonderheiten geschah, beziehungsweise ereignete, in den dafür vorgesehenen Raum niederzuschreiben. Im Laufe der Jahrhunderte wird dann ein Werk entstehen das sich sehen lassen kann.
Altmühlmünster, den 16. Januar 1966 Michael Schaumann
Was bedeutet eigentlich der Name Altmühlmünster?
Er besagt, dass Altmühlmünster schon in grauer Vorzeit besiedelt war und zwar schon um das Jahr 800 nach Ch.
Münster bedeutet: Eine große Kirche. Also eine große Kirche für die damalige Zeit und weil es an der Altmühl liegt, eben Altmühlmünster.
Im Jahre 879 wird eine Kirche in Thann, zum Kloster St. Emmeran in Regensburg gehörig, erwähnt. Aus Matrikel der Diözese Regensburg, Verlag der Kanzlei des Ordinariates Regensburg, Druck von Fr. Puster in Regensburg. Ich verweise auf die gleiche Matrikel Seite 387 und 388. Auf Seite 625 der oben genannten Matrikel geht noch folgendes hervor: St. Leonhard eine Johanniterkomturei ist für das Jahr 1276 wird bezeugt. In den unruhigen Zeiten des 16. Jahrhunderts war St.Leonhard gänzlich verwahrlost, bis Bischof Wolfgang II die Ordnung wieder  erstellte. Von da an wurde die Kommende eine Zeitlang von Altmühlmünster aus verwaltet, später jedoch wieder selbstständig. Im Jahre 1802 wurde sie mit dem neuen Fürstentum Regensburg vereinigt. Wenn im Jahre 879 eine Kirche in Thann erwähnt ist, dann ist Altmühlmünster bestimmt schon im Jahre 800 besiedelt gewesen, denn Thann war seit jeher eine Filiale von Altmühlmünster.  Altmühlmünster ist 1313 als Kommende der Johanniter urkundlich bezeugt. Schon um 1155 haben die Grafen Heinrich und Otto von Riedenburg ein Haus für die Tempelherren gegründet, das nach Aufhebung dieses Ordens gemäß den Beschlüssen des Konzils von Vienne den Johannitern überwiesen wurde. Diese besaßen die Komturei bis zur Säkularisation im Jahre 1803. Im Jahre 1803 wurde auch der Pfarrhof von Altmühlmünster erbaut. Der Bayrische Staat hat auch die große Baupflicht am Pfarrhof von Altmühlmünster. Die kleine Baupflicht wurde uns in der Zeit beim Hochw. Herrn Pfarrer Haunschild aufgehalst. Seit dieser Zeit muss zum Beispiel: wenn eine Fensterscheibe bricht, entweder die Pfarrgemeinde oder der jeweilige Inhaber der Pfarrei für den Schaden aufkommen. Die Johanniter besetzten die Pfarreien Altmühlmünster, Mühlbach, Zell und Wolfsbuch. Deshalb hatten die genannten Pfarreien auch vom jetzigen Münsterer Staatswald - Rechtholz. Beim Pfarrhof in Altmühlmünster waren 28 Klafter. Dieses Rechtholz wurde vom Bayr. Staat im Jahre 1965 um 50.000.00 DM abgelöst. Jedenfalls wurde auch das Rechtholz von Mühlbach, Zell und Wolfsbuch abgelöst. Es entzieht sich aber meiner Kenntnis, wie viel Entschädigung diese Pfarreien erhielten.
Das Wappen der Johanniter.
Das Wappen der Johanniter, ist eine Schüssel mit dem Haupt des heiligen Johannes des Täufers, diese Schüssel hängt heute noch über den Haupteingang der Pfarrkirche.
Die Unterschrift auf dem Wappen des Kommentators lautet: Jakob von Duding, Kommentator 1748.
Es ist das Malteserkreuz mit ovalen Mittelfeld auf welchen drei Blumen mit Stielen abgebildet sind und ist am Gasthaus Hofbauer in einer Nische in Stein eingehauen eingelassen ist.
Es geht die Sage, dass durch bestellte Häscher sämtliche Johanniter zur Zeit der Säkularisation ermordet wurden, bis auf einen, der sich in der Kirche befand und dadurch dem Blutbad entronnen ist. Es mag dieser Überlebende  Josef Anton Pöppel gewesen sein, der spätere Pfarrer von Altmühlmünster, welcher 1788 - 1812 in Altmühlmünster wirkte.
Es ist nicht zu bezweifeln, dass diese Sage auch auf Wahrheit beruht, denn der alte Mosandl von Arnsdorf sagte mir, als ich bei ihm Kundschaftsmaurerei arbeitete und nach dem Mittagsessen eine Zeitlang das in der Wohnstube vorhandene Kruzifix betrachtete, folgendes: „Gefällt er dir“? und als ich diese Frage bejahte und sagte, „das meine ich, ist auch schon was altes“, fügte er hinzu: „der stammt vom Kloster von Altmühlmünster“.
Auf meine Gegenfrage wieso die Familie Mosandl zu diesem Christus kommt sagte er mir: „Als die Mönche von Altmühlmünster im Jahre 1803 umgebracht wurden, da ging auch mein Großvater hinunter nach Münster und besah sich was da schreckliches vorgefallen ist. Dabei sah er diesen Christus und kurz entschlossen sagte er: "Den nimm i mit hoam" und seitdem ist er in unserem Haus“. Dieser Christus hängt heute noch beim Stadlerbauern in Arnsdorf in der Wohnstube, die Geschichte wird der alte Bauer auch seinem Sohn erzählt haben. Oh könnten diese alten Mauern reden, sie würden uns so manches erzählen. Natürlich waren die ursprünglichen Klostergebäude viel größer als sie jetzt sind. Sie reichten noch zu meiner Kinderzeit bis etwa fünf Meter an den Grenzzaun heran und wurden von Johann Meier, dem damaligen Besitzer der Klosterbrauerei wegen der hohen Haussteuer im Jahre 1921 abgebrochen. Ich war selber beim Abbruch dieses Gebäudekomplexes mit dabei. Die Klosterbrauerei bestand bis zum Jahre 1913. Im Winter von 1913 - 1914 wurde im Brauhaus das letzte Mal gebraut. Die Sudpfanne war aus Kupfer, ebenso die Leiterböden und das Grandl. Alles wurde samt dem Kontingent (Braurecht) an Wildenstein verkauft. Seitdem ist es still im Winter im Brauhaus.
Die Klosterbrauerei hatte keine Wirte als die alte Klosterschänke im jetzigen Gasthaus Gerstner.
Die Familie Gerstner war aber zur Zeit des Klosters noch nicht im Besitz dieses Anwesens. Aus einem alten Grundsteuerkathaster geht hervor: Anwesen Altmühlmünster Hsnr.9 wurde von der Familie Gerstner am 28. Mai 1836 mit einem Forstrecht von Anton Schmid um 2800 Gulden gekauft. Dieses Forstrecht beinhaltete vier Klafter Rechtholz, sowie Bauholz für Haus, Stall und Stadel, welches auch heute noch auf den Anwesen ruht. Allerdings hat die Familie Gerstner vom Rechtholz (Brennholz) am Montag den 12. April 1965 zwei Klafter von den vier Klaftern verkauft, so dass auch nur mehr zwei Klafter auf diesem Anwesen sind.
Die Eggmühle war Klostermühle und hatte als solche acht Klafter Rechtholz und sämtliches Bauholz. Doch als im Jahre 1910 dieses Anwesen von den damaligen Handelsjuden, Bernheimer und Lämmle von Sebastian Majer erworben wurde, verkauften die genannten Juden dieses Bauholzrecht und seitdem ist auch kein Bauholzrecht auf der Eggmühle mehr dabei. Im oben bereits genannten 12. April 1965 haben die jetzigen Besitzer der Eggmühle, Georg Schels und seine Ehefrau, von den acht Klaftern Rechtholz, vier verkauft, das heißt an den Bayr. Staat abgelöst, so dass auch nur mehr vier Klafter auf diesem Anwesen sind.Auch waren in Altmühlmünster von Klosterzeiten her Steuerrechte und weil die Johanniter auch die Gerichtsbarkeit ausübten, hatte auch das jetzige Anwesen Hunner in Deising auch das Streurecht. Dieser war der Scherge und musste die Delinquenten bestrafen. Aus einer alten Urkunde geht auch noch folgendes hervor.
Ich Paul Gigl, wohlbestallter Gerichtsdiener zu Altmühlmünster übergebe hiermit an meinen Sohn, Johann Gigl mein neuerbautes Anwesen und so weiter. Diese Urkunde habe ich persönlich gelesen und sie muss beim jetzigen Anwesenbesitzer, Breitmoser noch vorhanden sein. Dieses Anwesen nennt man auch heute noch: Gigl.
So verhält es sich auch mit dem Richteranwesen in Laubhof. Dieser war wohlbestallter Richter von Altmühlmünster.
Alle übrigen Anwesen hatten 2 Klafter Rechtholz und ein Streu-recht. Hsnr. 1 1/2 das ist der Bräu, dieses Anwesen hatte mehr Holz- und Streurecht weil dieses Anwesen der Zehentstadel war und den Johannitern selbst gehörte. Hsnr. 2a hatte Holz- und Streurecht, das war den Johannitern ihre Tuchbleiche und hatte deshalb einen großen Garten. Auch war es den Johannitern ihr Backhaus und man sieht heute noch den Torbogen des ehemaligen Backofens.
Alle Anwesen, wie 9 1/2, 11 1/2, 15 1/2, 16 1/2 bestanden zur Zeit des Klosters noch nicht und hatten deshalb auch keine Forstrechte.
Im 15. Jahrhundert wurde in der Kirche der gotische Chor, das Prespiterium angebaut. Früher war der Chor auch romanisch, wie heute noch der Bogen am Prespiterium, sowie die beiden Rundbögen rechts und links. Aus dieser Zeit stammen auch die zwei Tafeln (Holztafeln) mit den Bildern des hl. Johannes des Täufers, sowie des hl. Johannes Evangelist. Diese Tafeln hängen heute noch zwischen zwei Fenstern auf der Frauenseite. Das gotische' Gewölbe ist aus Bruchsteinen und nicht etwa, wie es scheint, aus leichten Ziegelsteinen. Diese leichten Ziegelsteine wurden in alter Zeit folgendermaßen hergestellt. Man mischte unter den Lehm entsprechend viel Sägespäne, diese verbrannten beim brennen, es blieben somit Hohlräume zurück und die Ziegel wurden dadurch sehr porös und sehr leicht. Doch das nur nebenbei. Auch die beiden Seitenkapellen wurden damals angebaut, die Gewölbe sind aber hier aus Ziegelsteinen, ebenso das Sakristeigewölbe. Diese konnten wegen des flachen Zirkels logischerweise nicht aus Bruchsteinen gefertigt werden.
Die damaligen Siedler von Altmühlmünster bekamen keineswegs die Holz- und Streurechte vom Kloster umsonst zugeteilt. Sie mussten dafür Hand- und Spanndienste leisten, also Frondienste, Herrendienste. Sie waren sozusagen die Leibeigenen des Klosters.
Um aber den Siedlungswilligen mehr Anreiz zum Siedeln zu geben, wurde diesen auch ein Viehweiderecht erteilt. Der Dorfhirte trieb damals die Kühe den Eggmühlgrund hinauf, oben dann am Waldrand entlang, bei der Kühtrift herunter, dem Münsterer Grund folgend wieder nach Altmühlmünster zu und heim. Dem Bayr, Staat war dieses Viehweiderecht natürlich ein Dorn im Auge (es war ja schon nach der Spekularisation). Es wurde ein Weidepfennig eingeführt. Die Altmühlmünsterer verweigerten diesen Weidepfennig, sie pochten auf ihr gutes Recht vom Kloster her. Der Staat hob kurzerhand diese Weiderechte auf und belegte solche, die es nicht glauben wollten und trotzdem hüteten, mit Strafen. Den Münsterern blieben nur mehr diese mageren Kühberghänge als Viehweide. Damit ging auch noch das letzte Recht verloren und bald wird die Zeit kommen, wo auch noch die letzten Rechthölzer für windige paar Mark in den Besitz des Staates übergehen werden. Dann erst ist die Säkularisation endgültig vollzogen.
Welche Baumriesen mögen zur Zeit des Klosters im Klosterwald vorhanden gewesen sein. Das mag man schließlich an den Wangen der Kirchenstühle noch erkennen. Eichenwangen sind es, lauter Kernholz und doch ohne Kern. Mindestens 1.20 m Durchmesser mussten diese Eichen haben und wie viele Generationen mögen in diesen Kirchenstühlen schon gebetet haben.
Unsere Väter und Mütter, unsere Großväter und Großmütter in Freud und Leid haben sie da gekniet und dagesessen zu Füßen eines Predigers, der ihnen das Wort Gottes verkündete. Vielleicht waren sie in Reue zerknirscht, vielleicht waren es auch verstockte Kinder, wir wissen es nicht. Doch an diesen Kirchenstühlen gehen die Menschen von heute vorbei ohne überhaupt an etwas zu denken.
Sie denken nicht an das ehrwürdige Alter dieses Gotteshauses, auch vielleicht nicht daran, dass sie in diesem Gotteshaus getauft sind und hier vielleicht auch die heilige Kommunion empfangen haben. Sie haben es eilig, die Menschen von heute und sie schlafen während der Predigt, damit sie ausgeschlafen haben nach ihrem Gottesdienst und wieder wach sind zu ihrem Geschäften.
Die Pfarrmatrikel reichen zurück bis zum Jahre 1600. Was vorher gewesen ist, ist nicht mehr festzustellen. Wahrscheinlich wurden alle früheren Bücher im 30.jährigen Krieg vernichtet, von welchen auch Altmühlmünster nicht verschont blieb. Dafür bürgt schon der Name auf der Wacht. Auf der Wacht droben sieht man noch den Wallgraben, welcher hinten auf der Deisinger Seite sogar dreifach gestaffelt ist. In diesem Wall trieben die Altmühlmünsterer ihre Kühe und taten dorthin auch ihre übrigen Habseligkeiten, darum heißt dieser Platz, auf der Wacht und der Berg auf welchem dieser Platz liegt auch Kühberg. Von dort aus ist die Aussicht recht gut und da hatte immer einer die Wache und wenn Gefahr drohte, brauchte er nur in das Horn blasen und sie waren schon gewarnt. Auf der vorderen Seite, Altmühlmünster zu, da konnte leicht ein Mann den Platz verteidigen und rückwärts da machte dieser Wallgraben einen eventuellen Angriff zu Nichte. So ist in Altmühlmünster und um Altmühlmünster ein historischer Boden der viel erzählen könnte.
Die Klosterwaldungen umfassten rund dreihundert bayr. Tagwerk. Ein Tagwerk ist 3400 Quadratmeter. Das ist eine Fläche von einer Million und 20 0000 laufende Quadratmeter. Das ist über ein Quadrat Kilometer.
Die letzten Inhaber der Komture waren die Malteser. Herr Pfarrer Mulzer sagte mir jedoch. dass Johanniter und Malteser ein und derselbe Orden ist. Das Maltäserkreuz befindet sich heute noch an der alten Klosterschänke Gasthaus Gerstner, auch an den Dacherkern von Gasthaus Hofbauer, sowie an vielen Marksteinen der jetzigen Staatswaldungen.
Die ersten Besitzer der Klosterbrauerei nach der Säkularisation war die Familie Johann Meier. Ein Sohn dieser Familie (Simon Meier) fiel in die kochende Braupfanne und verbrühte sich tödlich. Er sollte aufpassen, dass der Maisch nicht überkocht, schlief aber ein und stürzte rücklings in die bereits kochende Sudpfanne.
Das ehemalige heilige Grab, welches noch vom Kloster herstammte, wurde in der linken Seitenkapelle aufgebaut. Es erforderte immer einige Tage Arbeit und wurde schon am Dienstag und Mittwoch in der Karwoche aufgebaut. Eine schwere Bruck in Höhe des Altartisches war der Unterbau. Das ganze war in vier Bögen gesetzt. Der erste Bogen reichte bis an die Kirchendecke hinauf. In einer Nische lag dann am Karfreitag der hl. Leichnam Jesu, links und rechts von römischen Soldaten bewacht, der zweite Bogen war auf Altartischhöhe aufgesetzt, ebenso der dritte und vierte. Die Rückwand war aus massiven Brettern mit einem Postament auf welchem das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt wurde. Der zweite, dritte und vierte Bogen waren jeder etwas niedriger als der vorhergehende, so dass eine richtige Nische entstand. Außen war das ganze mit schwerer Leinenwand überzogen und mit Palmen und felsenartig bemalt. Als ich noch ein Kind war, hatte ich fast Furcht vor diesem römischen Soldaten, die in schwerer Ritterrüstung mit Schwert und Spieß sich am Schaft ihrer Lanze festhielten und so wie im Schlaf versunken da saßen.
 Eine Stiege mit Geländer führte hinauf und erst eine Woche nach Ostern wurde es wieder abmontiert. Das ganze wurde beim Erweiterungsbau der Pfarrkirche vernichtet.
Das vom Kloster noch herstammende Glöckerl hängt jetzt im Meiherner Kirchturm und wurde von mir, Michael Schaumann und Martin Mayer, Hsnr. 7 in Altmühlmünster dort eingebaut. Die Meiherner bekamen das Klosterglöckerl deshalb, weil Meihern zum neuen Geläute der Pfarrkirche mitzahlte und im zweiten Weltkrieg von 1939 - 1945 auch eine Glocke abliefern mussten. Es ist das tiefer stimmende und passt gut zum hohen C der dortigen Glocke. Die Deisinger mussten weder im Krieg 1914 - 1918, noch im Krieg 1939 - 1945 eine Glocke abliefern.
Aus dem Bayr. Staatsarchiv in Amberg geht hervor, dass das Gut Laubhof das Klostergut war. Im Jahre 1810 erwarb die Familie Zeitler dieses Klostergut als erste. Eine Tochter dieser Familie heiratete einen Sölch, dieser verkaufte es an den Freiherrn von Bassus, dieser veräußerte es an den Diplomlandwirt Josef Busch und dieser wiederum an die Familie Diepold im Jahre 1965.
Im Jahre 1887 wurde gelegentlich der Einweihung und Konsekration (Weihe von Personen oder Sachen) des früheren Hochaltars, welcher im Jahre 1961 dem jetzigen Hochaltar weichen musste, gefirmt.
Dieser frühere Hochaltar war sehr schön mit Kreuzblumen verziert. (so wie Dome). Warum man diesen Altar vernichtete: Angeblich weil das herrichten dieser Kreuzblumen und der Puperin an den Streben und hochragenden Säulen einiges gekostet hätte, aber ich denke, das wäre nicht so schlimm gewesen, dass man einen neuen anschaffen musste. Na ja, alles verstehe ich ja auch nicht. Während meiner 45jährigen Kirchenpflegezeit wurden vier schwere Messingleuchter von unbekannten Tätern gestohlen. Sie standen in der Taufkapelle, geradezu verlockend zum mitnehmen. Es war eigentlich unsere Schuld, warum haben wir sie nicht weggetan.
 Diese Leuchter wurden früher, als wir in unserer Kirche noch kein elektrisches Licht hatten, in die Kirchenstühle während der Engl Ämter gestellt, damit die Kirche nicht stockfinster war.
 Diese Engl Ämter begannen damals bereits um 6.30 Uhr. Seit dem Jahre 1948 ist unsere Pfarrkirche an das Elektrische angeschlossen.
Seit dem Jahre 1844 also seit 122 Jahren, tragen die Schaumann bei Fronleichnamsprozessionen und bei Flurumgängen den Baldachin, das darf ich schließlich auch noch feststellen.
Es folgt nun das Register der Geistlichen, welche seitdem Jahre 1651 in Altmühlmünster wirkten.
                                                                                                 Anno Domini 1651
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