1.                            Die Geschichte der Pfarrei Altmühlmünster                                                                                                                                                    E inleitung                                                                                                                                                                                 Über die Ritterorden                                                                                            Im Mittelalter , das ist etwa die Zeit von 1000 bis 1500 nach Christi Geburt, entstanden drei geistliche Orden, die sich vor allem mit der Betreuung  der Pilger ins Hl. Land, mit der Errichtung von Pilgerheimen und Krankenhäusern und mit der Abwehr feindlicher heidnischer Heere befassten.
Der älteste dieser Ritterorden ist der geistliche Orden der Ritter des Hl. Johannes. Dieser  entstand  in Jerusalem, war zunächst nur eine Bruderschaft zur Betreuung einer Pilgerherberge   in Jerusalem. Zu dieser Herberge gehörte eine Kirche die dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht war. Dieser Heilige wurde dann auch der Patron dieser Bruderschaft und gab ihr seinen Namen.(Johanniter). Bald wurde aus der Bruderschaft ein Orden mit den drei Gelübden: Der Ehelosigkeit, der persönlichen Besitzlosigkeit und des Gehorsams gegenüber den  Ordensoberen. Man übernahm noch ein viertes Gelübde, nämlich die Pilgerstätten im Hl. Land zu schützen durch Abwehr der feindlichen Sarazenen und die Betreuung der Pilger. Als Ordenstracht wählte man einen schwarzen Mantel mit weißem Achtspitzigen Kreuz. (Malteserkreuz). Die Mitglieder dieses Orden waren adelige Ritter, Priester und dienende Brüder. Die Ordensmitglieder kamen aus dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zu dem auch Frankreich gehörte.
Ein ähnlicher Ritterorden war auch der Orden der Templer. Er wurde so genannt, weil er ebenfalls auf ein Haus zurückgeht, das neben dem ehemaligen israelitischen Tempel in Jerusalem stand.Dieser Orden nahm als Grundlage seiner Ordensregel die Regel des großen Burgundischen Ordensgründers des Hl. Bernhard. Darum wählte man als Tracht einen weißen Mantel mit rotem Kreuz auf der linken Seite. Bernhard hat nämlich für seinen Orden den weißen Habit eingeführt.(Der Orden des hl. Bernhard besteht heute noch und wird Cisterzienser genannt). Dieser Orden nahm den Namen der Templer an.  Die Ordensmitglieder waren ebenfalls Ritter, Priester und dienende Brüder. Sie hatten die gleiche Zielsetzung wie die Johanniter. Der Templerritterorden wurde jedoch im Jahre 1313 vom damaligen Papst aufgelöst, weil der französische König Philipp die Ordensgüter einziehen wollte. Der Papst wurde von diesem König hierzu gezwungen. Die Besitzungen des Templerordens wurden in Deutschland dem Johanniterorden zugesprochen. Das hl. Land Palästina ging nämlich trotz dieser beiden Orden die das  hl. Land schützen sollten an die heidnischen Sarazenen verloren. Darauf ließen sich diese beiden Orden auf Zypern nieder. Später kam die Ordensleitung der Templer nach Frankreich und dort wurde dieser Orden dann aufgelöst. Die Insel Zypern wurde ebenfalls von den mohamedanischen Sarazenen erobert. Die Johanniter ließen sich dann auf der Insel Rhodos nieder, später um 1520 bekamen sie die Insel Malta vom deutschen Kaiser Karl und hatten dort ihre zentrale Ordensleitung. Darum auch der Name Malteser für diesen Johanniter-Ritter-orden und der Name Malteserkreuz. Wenn auch diese beiden Orden in Jerusalem entstanden sind, so entstanden auch in deutschen Landen bald  Ordensniederlassungen. Es gab noch einen 3. Ritterorden mit einer Ordensregel, das ist der Deutsche Ritterorden, der nur in Deutschland bestanden hat. Dieser wirkte vor allem in Preußen und hatte eine ähnliche Tracht wie die anderen Ritterorden. Ebenfalls war auch er gegliedert in Ritter, Priester und dienende Brüder. Er hat dort die Heiden zum christlichen Glauben bekehrt und sogar einen Staat begründet. Nach dem Auftreten Luthers zerfiel dieser Orden, hat sich aber bis heute noch in einigen Niederlassungen in Österreich gehalten. Naturgemäß ist heute seine Hauptaufgabe die Krankenpflege.Vom Johanniterorden ist noch zu erwähnen, dass er bis kurz vor 1800 auf der Insel Malta seinen Hauptsitz behalten konnte. Aber durch Napoleon wurde die Insel erobert. Heute besteht noch in einigen Niederlassungen der Orden in Italien. In jüngster Zeit hat sich bei uns in Deutschland der Malteserhilfsdienst gebildet. Das ist jedoch kein Orden mehr, sondern greift die Aufgabe der ehemaligen Malteser-Ritter auf und widmet sich der Betreuung der Kranken. Er hat also eine ähnliche Aufgabe wie das Rote Kreuz. Soweit das wichtigste über die Ritterorden. Man muss diese Einsicht haben, damit man die Geschichte des Klosters Altmühlmünster besser versteht.

Die Geschichte der Pfarrei Altmühlmünster   
Ein weiteres Wort braucht eine Erklärung, das sind die Ritter. Ritter waren Wehrhafte Adelige, die das Kämpfen gegen den Feinde als ihren Hauptberuf ansahen. Es waren die Soldaten des Mittelalters die dem Landesfürsten zur Verfügung standen. Deswegen erhielten sie auch vom Landesherrn große Güter zugewiesen. Sie bildeten einen eigenen Stand, indem sie die Tugenden der Tapferkeit, der Treue zu ihrem Herzog und der Manneszucht besonders pflegten. Darum genossen sie auch hohes Ansehen. Die Erziehung eines Ritters war eigens geregelt. Vom 14. bis 21. Lebensjahr wurden sie in der Kunst des Reitens und des Kämpfens mit Schwert und Lanze unterwiesen und nach dieser harten Ausbildung bekamen sie den Ritterschlag, wodurch sie in den Stand der Ritter aufgenommen wurden. Sie verstandne ihren Beruf auch als religiösen Dienst, bezeichneten sich als Soldaten Christi und mussten beim Ritterschlag versprechen, das Schwache zu schützen.
Aus diesen Ritterfamilien kamen also die jungen Männer, die als Ritter in einen Ritterorden eintraten und dort wegen ihrer guten Bildung die Leistung übernahmen. Die Ritterorden hatten bei ihrer Begründung als eine Hauptaufgabe den Kampf gegen die heidnischen Angreifer übernommen. Es waren also Ordensleute und Ritter zugleich.
Später jedoch ist das Soldatische aus den Ritterorden verschwunden. Die Brüder, die in Altmühlmünster gelebt haben waren vor allem dienende Brüder die die Verwaltung der Klostergüter innehatten, jedoch auch sicherlich den Leuten und der Bevölkerung ein gutes Vorbild waren, besonders in einem überzeugtem Dienst an ihrem göttlichen Herrn. Die Leiter der Ordensniederlassungen waren aber sicherlich Männer die dem Ritterstand angehörten. .
Das Kloster zu Altmühlmünster führte nach der Ordensregel der Johanniter und auch der Templer den Namen Kommende. Auch war der Name Komturei gebräuchlich. Der Obere, der diese Komturei leitete, war der Kommendator oder kurz der Komtur. Zur Blütezeit des Johanniterordens gab es in Deutschland an die 60 Kommenden oder Komtureien.
Die nächstgelegene Komturei war zu Regensburg unter dem Namen St. Leonhard.
Die Ordensniederlassung in Altmühlmünster soll angeblich im Jahre 1155 von den beiden Brüdern Heinrich und Otto, Grafen zu Riedenburg, die sicherlich selber Ritter waren, gegründet worden sein als eine Kommende der Templer. Es waren also ursprünglich die Ritter des Templerordens in Altmühlmünster. Man suchte hierzu das enge Seitental der Altmühl, das genügend Schutz bildet vor Frost und Kälte und vor allem genügend Wasserquellen hat. Man nannte diese klösterliche Niederlassung lateinisch monasterium ad almonam. Das heißt Kloster an der Altmühl. Im deutschen Sprachgebrauch wurde das lat. Wort monasterium in das Wort Münster abgewandelt. Also: Münster an der Altmühl,- oder zusammengezogen Altmühlmünster.

    Geschichte der Pfarrei Altmühlmünster
Aus den Akten des Johanniterordens sind auch Komturen (Leiter) der Kommende zu ersehen. Von all diesen vielen sei nur einer genannt, es ist die derjenige, der sein Wappen hinterlassen hat, indem er an der Wand des ehemaligen Gasthauses, Franz Hofbauer in Altmühlmünster, links der Hofeinfahrt einen Wappenstein einsetzen ließ. Darauf kann man heute noch lesen; Jacob von Duding Kommendator, 1740
 Das Wappen der Johanniter ist eine Schüssel mit dem Haupt des Heiligen Johannes des Täufers. Diese Schüssel hängt heute noch über dem Haupteingang der Pfarrkirche.
1313 wurde der Templerorden, also knapp 150 Jahre nach der Gründung, vom Papst aufgelöst. Die Besitzungen des Templerordens wurden den anderen Ritterorden, nämlich den Johannitern zugesprochen. Kaiser Ludwig der Bayer hat diese päpstliche Verfügung auch für Altmühlmünster durchgeführt.
Die älteste heute noch vorhandene Urkunde befindet sich im Staatsarchiv in München und ist datiert vom 12. März, dem Gregoriustag 1313. Nach dieser Urkunde hat ein Bürger von Riedenburg ein landw. Gut zu Wolfbuch an den Komtur(Ordensoberer) von Regensburg verkauft, wobei der Bruder Johannes, Pfarrer zu Altmühlmünster, als Zeuge des Kaufvertrages auftritt. Ferner sind noch zwei andere Brüder als Zeugen aus Altmühlmünster genannt. Zweifellos handelt es sich hierbei um einen Priester aus dem Orden der Templer – Ritter. Andere Urkunden berichten ( im Archiv zu München) von einem Rechtstreit zwischen der Kommende Altmühlmünster und dem Pflegegericht zu Dietfurt. Ebenfalls befinden sich im Staatsarchiv in München die schriftlichen Hinterlassenschaften des Ordens der Johanniter in Deutschland. Es ist anzunehmen, dass der Pfarrer zu Altmühlmünster, ein Ordensgeistlicher der Templer und später der Johanniter gewesen ist, dem zugleich die Seelsorge mit Mund und Hand, wie man damals sagte anvertraut war. Jedoch gab es längere Zeitläufe in denen die ordenseigenen Priester seht mangelten, so dass der Ordensobere der Komtur zu Altmühlmünster, der kein Priester war, sondern ein Ritter, einen Geistlichen suchte, diesen dem Bischof benannte, und dann vom Bischof angestellt wurde. Dieser Geistliche konnte einem anderen Orden angehören oder konnte auch ein Weltpriester sein. Allerdings musste dann die Kommende für den Lebensunterhalt aufkommen. Man hatte auch eine eigene Wohnung im Bereich des Klosters  für einen solchen ordensfremden Priester bereitgestellt. Allerdings war das nicht der heutige Pfarrhof, sondern hat sich neben der Kommende befunden.

Die Kommende zu Altmühlmünster kam zu Ehren. Sie wurde nämlich beauftragt im Jahre 1344 die Pfarrei Mühlbach zu übernehmen, im Jahre 1432 die Pfarrei Zell und im Jahre 1435 die Pfarrei Wolfsbuch. Von da an galt die Pfarrkirche zu Altmühlmünster als Mutterkirche für all diese Pfarreien. Der Komtur von Altmühlmünster benannte also die Geistlichen für diese 4 Pfarreien. Sicherlich hatte er nicht immer so viele Geistliche, so dass er von Altmühlmünster aus oder von Zell wo auch ein ordeneigenes Pfarrhaus stand, mehrere Pfarreien versehen ließ. Das Recht in Zell, Mühlbach und Wolfsbuch die Geistlichen benennen zu dürfen, wurde von Dietfurt aus angefochten, so dass es öfters darüber Streit gab. Die Akten darüber befinden sich noch in München.
Das Ordenshaus von Altmühlmünster war gewöhnlich mit fünf Brüdern besetzt. Ihre Aufgabe war neben der Übung des Gebetes die Verwaltung des Grundbesitzes. Es gehörten zur Kommende 316 Tagwerk Wald, der Gutshof Laubfeld, die Wiesen im Tal, das Wasserrecht am Bach das in der Eggmühl ausgenutzt wurde, eine Schankwirtschaft, das Recht zum Bierbrauen, das Jagdrecht und anderes.
Der Komtur der Kommende – oft ein Ritter – galt in seiner Stellung vor dem Bay. Herzog immer als zum Ritterstand gehörig, musste die bay. Landtage besuchen und hatte im Dorfe zu Altmühlmünster die Gerichtsbarkeit. Die Kommende war aber auch verpflichtet für den Bay. Herzog einen Milizsoldaten zu stellen und zu unterhalten, wenn ein Heer aufgestellt werden musste.
Als Herr über das Dorf Altmühlmünster hatte das Kloster das Recht des Zehents, das sind steuerliche Abgaben zum Unterhalt des Klosters und der Pfarrei. Die jeweilige Steuerschuld war genau festgelegt. Manche mussten auch auf dem Gut zu Laubfeld scharwerken, das heißt zu gegebener Zeit mit arbeiten, erhielten aber dafür einen festgesetzten Lohn in Speise und Geld. Auch besaß die Kommende in den umliegenden Dörfern Höfe, deren Besitzer dem Kloster den Zehent zu entrichten hatten. Aber nicht immer war die Kommende von Altmühlmünster reich. Manchmal ging es auch sehr arm zu.
So wurden die Pfarreien von Mühlbach, Zell und Wolfsbuch dem Kloster nur deswegen zugesprochen weil sich die Komturei in wirtschaftlicher Notlage befand. Auch der dreißigjährige Krieg hat hier gehaust, ein Teil der Gebäude gingen in den Flammen unter. Dieser Komtur baute das ehemalige Brauhaus – Stadel – wieder zu einem Brauhaus um und ließ daran seinen Namen anbringen
Durch den Kaiser Napoleon und den ihm ergebenen bay. Kurfürsten, der den Königstitel erhielt wurden alle Ordenshäuser aufgehoben und deren Grundbesitz dem Staate zugesprochen. Das war 1803. Diesem Schicksal erlag auch die Kommende Altmühlmünster. Die Johanniter mussten das Kloster verlassen. Der Staat verkaufte die Klostergebäude, die Eggmühl und das gut von Laubfeld an
Private. Die Akten wurden zum Teil vernichtet und teils nach München gebracht. Von den Klostergebäuden wurde ein Teil aber nicht verkauft sondern in eine Pfründestiftung umgewandelt, das ist der heutige Bereich des Pfarrhofes im Garten. Gegen den alten Klosterhof hin wurde eine Mauer aufgeführt, die heute noch den Pfarrgarten abgrenzt. Aus den Mitteln des Staates wurde ein
eigenes Pfarrhaus errichtet – den die Wohnung für den Pfarrer im alten Klosterbereich. Der Staat behielt für sich den Waldbesitz, die heutige Altmühlmünsterer Staatswaldung. Weil der Orden früher  für die Seelsorge aufkommen musste darum hat der Staat, weil er ja die Klostergüter eingezogen hatte aus  eigenen Mitteln das heutige Pfarrhaus erbaut und trägt heute noch die Baulast für dasselbe.
Das bedeutet  dass die Instandhaltung des Gebäudes, so auch das Waschhaus dem Landbauamt in Regensburg obliegt, zu  erhalten. Im Volksmund spricht man noch heute vom großen Klostermorden und meint damit die  gewaltsame Vertreibung. Die Ordensangehörigen gingen meist zurück zu ihren Familien und Angehörigen  bis sie anders wo ihr Brot verdienen konnten. Freilich, dass die Ordensleute ermordet wurden stimmt nicht. Da würde man den bayerischen  Minister  Monteglas der diese Aufhebungen durchführen ließ Unrecht tun. Die verlassenen Klostergebäude mögen einen recht traurigen Anblick geboten haben als sie leer und für  jedermann zugänglich waren dastanden. 167 Jahre sind seit dieser Aufhebung vergangen, jedoch immer  noch lebt die Erinnerung an die Johanniritter und Johannibrüder fort.   Johann Lehmeier

Original: Michael Schaumann
Es geht die Sage, dass durch bestellte Häscher sämtliche Johanniter zur Zeit der  Säkularisierung ermordet wurden bis auf einen , der sich in der Kirche befand und dadurch dem Blutbad entronnen ist. Es mag dieser Überlebende : Josef Anton Pöppel gewesen sein, der spätere Pfarrer von Altmühlmünster, welcher von 1788 – 1812 in Altmühlmünster wirkte. Es ist nicht zu bezweifeln, dass diese Sage auch auf Wahrheit beruht, denn der alte Mosandl von Arnsdorf sagte mir, als ich bei ihm Kundschaftsmauerei arbeitete und nach dem Mittagsessen eine Zeitlang den in der Wohnstube vorhandenen Kruzifixes betrachtete, folgendes: gefällt er dir? und als ich diese Frage bejahte und sagte, dass meine ich ist auch schon was Altes, fügte er hinzu, der stammt vom Kloster von Altmühlmünster. Auf meine Gegenfrage wieso die Familie Mosandl zu diesem Christus kommt sagte er mir: Als die Mönche von Altmühlmünster im Jahre 1803 umgebracht wurden, da ging auch mein Großvater hinunter nach Münster und besah sich, was da schreckliches vorgefallen ist. Dabei sah er diesen Christus und  kurz entschlossen sagte er: "Den nimm i mit hoam" und seitdem ist er in unserem Haus. Dieser Christus hängt heute noch bei Stadlerbauern in Arnsdorf in der Wohnstube, die Geschichte wird der alte Bauer auch seinem Sohn erzählt haben. O ,könnten diese alten Mauern reden, sie würden uns so manches erzählen.
Johann Lehmeier:
Besonders ist es die Pfarrkirche, die noch immer von der einstigen Ordensniederlassung deutliche Spuren zeigt. Die  Pfarrkirche zu Altmühlmünster hat eine romanische Anlage. Das heißt, das alte Bauwerk ist in einem Stil erbaut, den man romanisch heißt, eine Bauweise wie sie um 1200 üblich war. Davon zeugt noch heute der große Bogen des Altarraumes, der Taufstein und die Steinornamente die am Eingang zur Kirche aus der Mauer herausragen. Ein Beamter des Landesamtes für Denkmalpflege hat erklärt, dass ganz ähnliche Steinverzierungen bei Nabburg gefunden worden seien. In der romanischen Epoche hat man so gebaut. Zwischen 1300 und 1400 wurde der Altarraum umgebaut, nach der neuen Bauweise die man die gotische nennt. Die spitzen Bögen sind ihr besonderes Kennzeichen. Der Altarraum erhielt die spitzen Fensterbögen, das Kreuzgewölbe mit den Steinrippen, die Seitenkapellen wurden angebaut, ebenso die Sakristei.
Der Dachreiter mit zwei Glocken ist jedoch erst später aufgesetzt worden. Denn auf alten Bildern ist er nicht zu sehen. Die Statue des Johannes des Täufers am Hochaltar erinnert an den Orden der Johanniter, ebenso das Haupt auf der Schlüssel an der linken Mauer im Altarraum. In der Pfarrkirche sind auch Grabsteine von Personen die im Friedhof oder in der Kirche beerdigt sind.       

 

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