Schützenverein Edelweiß Meihern

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Am Sonntag den 28.Juni 2009 feierte der Schützenverein Edelweiß Meihern sein 50 jähriges Jubiläum in Meihern mit einem Sommerfest vor dem Gasthof zur Post. Seit 37 Jahren ist die Gastwirtschaft, die von der Familie Schels geleitet wird, das Vereinslokal eines der Mitgliederstärksten Vereine im Sportschützengaugau Ingolstadt.
Wie alles begann:
Der Schützenverein Edelweiß Meihern wurde am Sonntag dem  22.02.1959, in einer Gründungsversammlung im Gasthaus Schmid in Meihern mit dreizehn Mitgliedern gegründet. Die Idee zu dieser Vereinsgründung hatten die beiden Initiatoren Josef Sommer und Konrad Bachhuber, beide aus Meihern. Zu den dreizehn Mitgliedern gehörten noch: Georg Breitmoser, Michael Reigl, Johann Schmid, Johann Gerstner, Michael Pöppl, Franz Gaul, Max Gerstner, Johann Strobl alle aus Meihern, Josef und Johann Gabler beide aus Deising, sowie Franz Sendlbeck aus Flügelsberg. Zum 1. Schützenmeister wurde Josef Sommer gewählt und den Posten des 2. Schützenmeisters übernahm Franz Sendlbeck aus Flügelsberg. Konrad Bachhuber aus Meihern erklärte sich bereit das Amt des Kassiers auszuüben. Doch keiner der  Gründungsmitglieder besaß eine wettkampftaugliche Waffe. Bei der Vertragsbrauerei des Vereinsgasthauses baten die hoffnungsvollen „Neuschützen“ um finanzielle Unterstützung. Vereinswirt Johann Schmid und der erste Schützenmeister Josef Sommer fuhren gemeinsam nach Sandersdorf um mit dem Eigentümer der damaligen Sandersdorfer Schlossbrauerei entsprechend zu verhandeln. Aufgrund deren Zusagen konnte ein Zimmerstutzen angekauft werden. Mit den dreizehn Vereinsmitgliedern wurde in der Folgezeit langsam der Schießbetrieb aufgenommen. Die ersten sportlichen Erfolge und auch das gesellige Miteinander im Vereinsleben fanden Anklang und schon nach einem Jahr stieg die Mitgliederzahl auf siebenundzwanzig an. Von Jahr zu Jahr wuchs der Verein und blühte auf.
Schon im Jahre 1960 wurde die Kreismeisterschaft durch Edelweiß Meihern ausgetragen. Somit entwickelte sich durch die neue Gemeinschaft ein reges Vereinsleben. Es wurde alljährlich vor dem Vereinslokal ein Maibaum aufgestellt, verbunden mit einem Maitanz.
Nach zwölfjähriger Vereinsherberge im Gasthaus Schmid wurde dem Schützenverein Edelweiß durch einen Neubau des Vereinswirtes vorübergehend die Unterkunft entzogen. Für ein Jahr wurde als Ausweichmanöver der Schießbetrieb im Gasthaus Hofbauer in Altmühlmünster ausgeübt. Während der folgenden zwei Jahre wurde dann wieder im Gasthaus Schmid in Meihern, oberhalb des neuen Saals, geschossen. Im Jahre 1973 wurde der Schützenverein Edelweiß durch den Einbau von Fremdenzimmern in den bisher als Schießbahn genutzten Speicher erneut "heimatlos".
Doch der Schützenverein Edelweiß Meihern hatte Glück. Das im Jahre 1971 erbaute Gasthaus zur Post von den Eheleuten Kunigunde und Theo Schels bot mit seiner Länge von 17 Metern ausreichend Platz um einen Schießstand im Keller einzurichten. Die Postwirte Kunigunde und Theo Schels waren bereit die Meiherner Schützen aufzunehmen. Bei einer großen Versammlung unter der Leitung von dem damaligen Vorsitzenden Johann Knitl stimmten alle Mitglieder für einen Wechsel.
Die Vertragsbrauerei des neuen Vereinswirts -Thurn und Taxis aus Regensburg- erklärte sich bereit, die Kosten für den Ausbau der Kellerräume im Gasthaus Schels zu einem modernen Schießstand mit sechs vollautomatischen Schießständen einschließlich eines Aufenthaltsraums zu tragen. Noch im selben Jahr konnte im neuen Vereinslokal Schels der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden.
Durch den Erlös aus Schützenbällen, Kirchweihtänzen und Preisschießen, konnte der Verein von Jahr zu Jahr neue Vereinsgewehre ankaufen.
Im Jahre 1979 wurde ein großes Jubiläums- und Preisschießen anläßlich der 20-Jahrfeier abgehalten. Größtes Ereignis in der Vereinsgeschichte war bislang die Fahnenweihe im Juli 1984. Das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen des Schützenverein "Edelweiß" Meihern war Anlaß genug, diesmal eine Feier abzuhalten, nachdem schon seit 1973 mit der Anschaffung einer neuen Vereinsfahne geliebäugelt wurde. Bis dahin konnte an den größeren Veranstaltungen nur mit einem Vereinstaferl teilgenommen werden. Umso mehr freuten sich die Fahnenjunker Alfons Semmler, Ulrich Mayer und Wolfgang Lehmeier, auf den vielen darauffolgenden Fahnenweihen sowie kirchlichen Veranstaltungen die neue Vereinsfahne repräsentieren zu können.
Eine umfassende Schießstandrenovierung folgte im Jahr 1985. Der Aufenthaltsraum wurde neu gestaltet, mit einem Waffen- und Pokalschrank, sowie mit einer großen Eckbank eingerichtet.
Angelika und Maximilian Schels übernahmen die Leitung der Gastwirtschaft Zur Post und geben den Edelweiß Schützen seitdem eine gesicherte Bleibe. Im August 1987 wurde erstmals gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Meihern das Dorffest in Deising im Himmelreichgarten abgehalten. Dieses Fest war ein voller Erfolg und findet seither jährlich statt. Ein nächster wichtiger Termin in der Vereinsgeschichte war das 40-Jährige Gründungsfest im August 1999, verbunden mit einem großen Jubiläumsschießen. Hier wurden insbesondere die Gründungsmitglieder geehrt. Ebenfalls im Jahr 1999 fand die Vereinsfahne im Vereinslokal Schels ihr neues Zuhause, nachdem Sie zuerst im Feuerwehrhaus in Deising, danach im Feuerwehrhaus in Altmühlmünster, und zum Schluss im Hause des damaligen 1. Schützenmeister Alfred Schels untergebracht war. Im Jahre 2004 erhält der vormals „wilde Verein“ eine Eintragung in das Vereinsregister als gemeinnütziger Verein. Bei der Stadtmeisterschaft 2005 in Meihern nutzen die Edelweißschützen ihren Heimvorteil und gewinnen fast in allen Disziplinen. Im dritten Jahr in Folge kommt der Riedenburger Stadtkönig aus Meihern. Ein Jahr später werden  5 neue  Vereinsluftgewehre mit Pressluftkartuschen gekauft.
Auch sportlich kann sich der Verein sehen lassen. Seit 1963 wird an den Rundenwettkämpfen der Sektion Riedenburg mit teilweise großem Erfolg teilgenommen. In den ersten Jahren hatte sich nur eine Mannschaft für die Wettkämpfe qualifiziert. Später gingen zwei, zuweilen drei und in Spitzenzeiten sogar 4 Schützenteams  in die Rundenwettkämpfe. Ab dem Jahre 1997 konnte auch eine Mannschaft für die Wettkämpfe im Schützengau Ingolstadt aufgestellt werden und diese „Elite“ behauptet sich bis heute erfolgreich in dieser schwierigen Klasse. Erfolge verzeichneten die Edelweiß-Schützen ebenso bei den Sektions- und Stadtmeisterschaften der vergangenen Jahre. Mehrmals wurden hier Preise in der Mannschaftswertung, der Meistbeteiligung sowie in den Einzeldisziplinen geholt.
In den vergangenen  Jahren wurden unzählige gestiftete Scheiben und Pokale ausgeschossen.
Regelmäßig finden Osterhasenschießen, Geräuchertenschießen, Nikolausschießen sowie das große Wild- und Geflügelschießen verbunden mit dem König - Schießen statt. Die Königsproklamation wird alljährlich beim großen Schützenball in der ersten Januarhälfte im Vereinslokal "Gasthof Post" vollzogen.
4 gut ausgebildete Jugendtrainer kümmern sich um den Nachwuchs und jeden Freitag treffen sich die Jugendschützen zum Training. Und seit 37 Jahren steht an der Wand im Schießstand geschrieben:
und wackelst wia a alte Kuah, und druckst dann nu a Augerl zua. Dann triffst du bestimmt ins Schwarze rein – beim Edelweiß solls mögle sein.
Allen die zum Wohle des Vereines beigetragen haben und immer noch beitragen möchten wir ein herzliches „Vergelts Gott“ aussprechen.
Die Vorstandschaft im Jahre 2009.

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